Re: Reiserad mit 3-Gangschaltung???

Posted by: kona

Re: Reiserad mit 3-Gangschaltung??? - 09/14/11 02:26 PM

In Antwort auf: JoMo
Weil ich ein zu fauler Hund bin, habe ich meine Hydraulikbremsen und meine Rohloff noch nie zerlegt. Die funkionieren halt einfach immerzu.


Geht mir ob mit den langschenkligen Tektro-Rennbremsen, oder den V-, Mini-V-Brakes ähnlich. Selbst die angeblich so anfälligen Kettenschaltungen sind bei mir bei Minimalpflege erstaunlich unauffällig.
Die Rohloff interessiert mich technisch weniger, als bspw. die NuVinci. Andererseits bin ich derzeit mit Kettenschaltung noch gut bedient. Na, mal schauen, wo die Entwicklung noch hingeht. zwinker

In Antwort auf: JoMo
Zugegeben habe ich aber immer ein etwas ungutes Gefühl, wenn da dann doch mal etwas gerade in der schönsten Zeit des Jahres kaputt gehen würde.
Bei meinem alten 10-Gang Herkules kamen solche Gedanken nie auf, da ich dort alles im Griff hatte. Klar könnte ich auch keine 3-Gang-Nabe reparieren, aber generell benützt man heutzutage immer mehr Technik, die sich in ihrer Funktionsweise immer weiter vom Technikverständnis des Durchschnittsmenschen entfernt.


Ist ja auch nicht grundsätzlich doof. Aber je mehr Technik sich in mein Leben "mogelt", desto häufiger frage ich mich, was sie mir bringt. In Teilbereichen habe ich auch schon Dinge wieder entfernt oder gar nicht erst angeschafft, wenn sie mir nicht tatsächlich nützlich schienen. Es gibt so viele techn. Spielereien, die mein Leben eher verkomplizieren, als dass sie mir eine wirkliche Hilfe sind. Wie viel Zeug "muß" man haben, um (wobei oder gegen wen?) mithalten zu können?

In Antwort auf: JoMo
Ich kenne hingegen seher viele Radler, die nicht einmal einen schleifenden Umwerfer selber justieren können.


Oder Schlauch flicken, Beleuchtungskabel wieder anklemmen ...
Das resultiert wohl eher aus dem Denken heraus, dass man ja nicht alles selber machen muß.

In Antwort auf: JoMo
Meine Bedenken gegen eine heutige 3-Gang Nabe wären eher, die Haltbarkeit. Angeblich haben die Torpedos der ersten Generationen mehr vertragen als die heutigen SRAM-Produkte.


Aber der TE sieht sich ja in der Lage, im Ernstfall das Ding selbst reparieren zu können. Zumindest in seinem Fall relativiert sich das Thema dann etwas.