Posted by: Anonymous
Re: Rennlenkerumbau - 08/28/10 01:53 PM
In Antwort auf: Jim Knopf
Hallo Micha,
das funzt so einfach leider nicht. Es muss nämlich erst mal der Umwerfer demontiert werden und dann fällt die Kette, wenn man entsprechende Ritzel hinten fährt von allein auf das mittlere oder sogar kleine Blatt. Da das unerwartet und plötzlich passiert besteht dann auch noch Sturzgefahr
In Antwort auf: mimesn
STI links defekt: Kette mit Hand auf entsprechendes Blatt legen, und erstmal weiterfahren. Reparatur dann am Ende der Etappe.
das funzt so einfach leider nicht. Es muss nämlich erst mal der Umwerfer demontiert werden und dann fällt die Kette, wenn man entsprechende Ritzel hinten fährt von allein auf das mittlere oder sogar kleine Blatt. Da das unerwartet und plötzlich passiert besteht dann auch noch Sturzgefahr
Warum sollte ich den Umwerfer demontieren? Den Umwerfer kann ich festklemmen. Wenn ich die Kette auf das kleine bzw. mittlere Blatt gelegt habe, komme ich auch die Berge hoch. Während der Fahrt muß ich doch kaum schalten - soll doch nur bis zum Etappenende ohne "vordere Schaltung" laufen.
Übrigens: ich kann mit jedem der drei Blätter alle Ritzel fahren. Die Kette fällt dabei nicht auf irgendein anderes Blatt. Hat ja mit dem Umwerfer auch nichts zu tun. Der soll ja die Kette nur von einem zum anderen Blatt befördern, und in der Zwischenzeit normalerweise keine Kettenberührung haben. Sollte die Kette doch mal am Umwerfer schleifen, kommt die Trimmfunktion am STI zum Einsatz.
(Ach ja, o.g. Schräglauf habe ich tatsächlich mal bei einer Tagestour (ganze Tour) genau so ausprobiert, da ein Bekannter vor einer Tour meinte, dass das nicht fahrbar wäre. Es lief sehr gut, auch bei extremem Schräglauf hielten sich die Geräusche in Grenzen.)
In Antwort auf: Jim Knopf
Viel einfacher funzt eine Reparatur wenn man von vornherein Le am Rad hat. Da müssen einfach nur die defekten Teile ersetzt werden und weiter geht es, ganz ohne Einschränkungen.
Unbestritten. Noch einfacher wären allerdings Rahmenschalter.

In Antwort auf: Jim Knopf
In Antwort auf: mimesn
Inwiefern ist die Materialbeanspruchung am STI auf Radreise höher, als im Alltag? Meinen STI ist es bisher so was von egal, ob ich ohne, oder mit Gepäck unterwegs bin.
Die ist nicht nur am STI höher, weil alles viel extremeren Witterungen ausgesetzt wird. Außerdem sind die befahrenen Wege und Straßen oft schlechter als die Straßen zu Hause. Die täglich gefahrenen Kilometer sind im Durchschnitt höher als zu Hause, schließlich geht man ja auch noch arbeiten, wenn man zu Hause ist.
Ich fahre STI im Alltag. Bei jedem Wetter. Viel Stadtverkehr. Mit Gepäck, ohne Gepäck ... Probleme: bisher keine.
In Antwort auf: Jim Knopf
Selbstverständlich kann der Totalausfall einer Schalteinheit zum Tourabbruch führen. wenn man mit schwerem Gepäck in steilem Gelände unterwegs ist, geht ohne Schaltung nix mehr.
Gut, ich fahre eher mit Leichtgepäck. Bei techn. Problemen wird nach Möglichkeit abgespeckt. (Nahrung und Wasser nur das nötigste.
Kleines Blatt, großes Ritzel - Berg wird erfahrbar.
Repariert wird später. (Wenn Ersatzteil verfügbar und in Ruhe.)
Tourabbruch? - Ich hatte früher keine Schaltung am Rad. Da wurde etwas mehr gekämpft, und wenn das nicht mehr reichte, auch mal geschoben.

In Antwort auf: Jim Knopf
Grundsätzlich möchte ich auf einer Reise fahren und mich nicht mit Defekten rumschlagen. Dabei ist die Gefahr eines Defekts bei Le geringer als mit STI.
Ich möchte mich grundsätzlich auch nicht mit Defekten rumplagen. Und um das zu erreichen, bekommen meine Räder auch etwas an Pflege - auch auf Tour.
(Wer früher mit Esel oder Pferd unterwegs war, stieg ja Abends auch nicht nur ab, und morgens wieder auf. Da wurde erst das Vieh versorgt, bevor selbst gegessen wurde.)
Mal kurze Sicht- und Funktionskontrolle, evtl. etwas Kettenschmierung. - Dauert nicht lange. Kleine "Schäden" fallen auf, und können behoben werden, bevor sie zu großen Defekten werden.
Bisher ging diese Rechnung bei mir recht gut auf.
Gruß
Micha