Posted by: Jim Knopf
Re: Rennlenkerumbau - 08/27/10 11:44 AM
Hallo,
bei meinem Defekt waren die Hebel fabrikneu. Ich bin da lediglich von München über den Großglockner, das Puster- , Eisack- und Etschtal gefahren. Bei der Abfahrt vom Reschenpass ist es dann passiert.
Beim Metzger war der Defekt nach 45000 km. Das ist schon vertretbar von der Haltbarkeitsdauer her, aber bei einer Radreise dennoch sehr schlecht. Wäre der Defekt beim Metzger bereits auf der Krim eingetreten, wäre die Tour gelaufen gewesen. Das ist einfach Fakt. Mag ja sein, dass man die Hebel zu Hause im stillen Kämmerchen repariert bekommt. Auf der Reise unter schwierigen Umständen aber keineswegs.
Zumindest bei mir hat die WD40/Kriechöldusche rein gar nix bewirkt. So ein Zeugs hat nämlich der Radladen, wo ich schließlich einen Ersatzhebel kaufen musste, da reingesprüht.
Ist auch auf der Reise praxisfremd. Denjenigen möchte ich mal erleben, der z.B. in Norwegen im Dauerregen solch einen Hebel mit Kriechöl wieder zum laufen bringt.
Ich weiß auch nicht was das hier mit den 2-fach Hebeln soll. 2-fach Hebel sind an einem Reiserad doch völlig untauglich. Da ist mit vollem Gepäck doch schon bei 6% oder noch geringerer Steigung Schluss. Für mich war 20-27 in Norwegen mit 20Kg Gepäck sehr grenzwertig und selbst der Metzger braucht am Reiseread dreifach. Dreifach wird sogar von Profis im Rennen eingesetzt, wenn entsprechende Steigungen kommen. Deshalb ist 2-fach genauso interessant, als ob in China ein Sack Reis umkippt, da man einfach die erforderliche Über- oder besser Untersetzung für ein Reiserad selbst mit einer Kompaktkurbel nicht hat.
Du kannst mir das aber gerne, z.B. bei der Odenwaldtour am nächsten Wochenende vorführen und mit 20Kg Gepäck eine 10% Steigung mit 2-fach hochfahren.
Dann gebe ich noch zu bedenken, dass es ein Leichtes ist, einen Satz Lenkerendschalter als Ersatz mitzuführen.
Auch preislich haben die Endschalter die Nase vorn. Die Endschalter kosten gerade Mal 60€ während man für STI über 300€ hinlegen muss. Selbst wenn die Bremshebel noch Mal 100€ kosten, ist man bei den Lenkerendschaltern gerade beim halben Preis von den STI.
@IngmarE: Hast du überhaupt schon Mal eine Radreise gemacht? Z.B. auch durch andere Länder, wo die Ersatzteilversorgung sich schwierig gestaltet oder aber auch mit härteren Witterungsbedingungen gerechnet werden muss? Dein Profil schweigt sich da leider aus. Falls nein, spreche ich dir einfach ab, die Anforderungen an ein Reiserad beurteilen zu können. Bei einer Radreise kommt es nicht darauf an, möglichst schnell durch irgendeine Kurve zu fahren, oder durch eine Kiesgrube zu heizen.
Ich bin nämlich der Auffassung, dass die Teile durch Rüttelpisten und Witterungseinflüsse weit mehr beansprucht werden als bei einem Sturz in der Kiesgrube.
bei meinem Defekt waren die Hebel fabrikneu. Ich bin da lediglich von München über den Großglockner, das Puster- , Eisack- und Etschtal gefahren. Bei der Abfahrt vom Reschenpass ist es dann passiert.
Beim Metzger war der Defekt nach 45000 km. Das ist schon vertretbar von der Haltbarkeitsdauer her, aber bei einer Radreise dennoch sehr schlecht. Wäre der Defekt beim Metzger bereits auf der Krim eingetreten, wäre die Tour gelaufen gewesen. Das ist einfach Fakt. Mag ja sein, dass man die Hebel zu Hause im stillen Kämmerchen repariert bekommt. Auf der Reise unter schwierigen Umständen aber keineswegs.
Zumindest bei mir hat die WD40/Kriechöldusche rein gar nix bewirkt. So ein Zeugs hat nämlich der Radladen, wo ich schließlich einen Ersatzhebel kaufen musste, da reingesprüht.
Ist auch auf der Reise praxisfremd. Denjenigen möchte ich mal erleben, der z.B. in Norwegen im Dauerregen solch einen Hebel mit Kriechöl wieder zum laufen bringt.
Ich weiß auch nicht was das hier mit den 2-fach Hebeln soll. 2-fach Hebel sind an einem Reiserad doch völlig untauglich. Da ist mit vollem Gepäck doch schon bei 6% oder noch geringerer Steigung Schluss. Für mich war 20-27 in Norwegen mit 20Kg Gepäck sehr grenzwertig und selbst der Metzger braucht am Reiseread dreifach. Dreifach wird sogar von Profis im Rennen eingesetzt, wenn entsprechende Steigungen kommen. Deshalb ist 2-fach genauso interessant, als ob in China ein Sack Reis umkippt, da man einfach die erforderliche Über- oder besser Untersetzung für ein Reiserad selbst mit einer Kompaktkurbel nicht hat.
Du kannst mir das aber gerne, z.B. bei der Odenwaldtour am nächsten Wochenende vorführen und mit 20Kg Gepäck eine 10% Steigung mit 2-fach hochfahren.
Dann gebe ich noch zu bedenken, dass es ein Leichtes ist, einen Satz Lenkerendschalter als Ersatz mitzuführen.
Auch preislich haben die Endschalter die Nase vorn. Die Endschalter kosten gerade Mal 60€ während man für STI über 300€ hinlegen muss. Selbst wenn die Bremshebel noch Mal 100€ kosten, ist man bei den Lenkerendschaltern gerade beim halben Preis von den STI.
@IngmarE: Hast du überhaupt schon Mal eine Radreise gemacht? Z.B. auch durch andere Länder, wo die Ersatzteilversorgung sich schwierig gestaltet oder aber auch mit härteren Witterungsbedingungen gerechnet werden muss? Dein Profil schweigt sich da leider aus. Falls nein, spreche ich dir einfach ab, die Anforderungen an ein Reiserad beurteilen zu können. Bei einer Radreise kommt es nicht darauf an, möglichst schnell durch irgendeine Kurve zu fahren, oder durch eine Kiesgrube zu heizen.
Ich bin nämlich der Auffassung, dass die Teile durch Rüttelpisten und Witterungseinflüsse weit mehr beansprucht werden als bei einem Sturz in der Kiesgrube.