Posted by: Mike42
Re: erleichterte Reiseräder - 04/03/10 09:09 PM
In Antwort auf: macrusher
nö, es geht eher nicht um schnelleres Vorankommen, aber natürlich beeinflussen sich die verschiedenen Parameter. Ursprünglich ging es mir eher darum die Sache als eine Art Grundhaltung/Lebenseinstellung/Hobby zu betrachten: man hat ein X-beliebiges Fahrrad (und Ausrüstung), und optimiert das so gut wie möglich mit möglichst geringem bis keinem finanziellem Aufwand und Kreativität. Im Prinzip wollte ich was Individuelles sehen, und keine LuFF vs. Spediteure Diskussion anfangen. Aber das scheint sich wohl gründlich in eine falsche Richtung entwickelt zu haben...

Naja, optimieren kann man halt auch nicht viel. Schlussendlich spielen Material und grundlegende Konstruktion eine wesentliche Rolle, für die man eben beim Kauf zahlen muss. Am Einfachsten ist da noch die bereits erwähnte Methode des Weglassens, von der Unsinnigkeit und Waghalsigkeit überall Bohrungen zu plazieren wurde auch schon geschrieben.
Was ich mich mal wieder Frage: Warum gibt es keine (mehr oder weniger genormten) Richtlinien für Haltbarkeit? Es wäre doch – vorallem bei Leichtbau-Komponenten – super wenn bei jedem Laufrad, bei jeder Gabel usw. ein Wert für die maximal zulässige, ausschlaggebende Beanspruchung (Stöße, Kraft, „so viel muss man bremsen bis die Felge durch ist“) etc. stände. Da wüsste man dann auch, ob ein Teil einfach nur schwer ist, oder auch entsprechend viel aushält. Interessanterweise werden anscheinend auch in Fahrradmagazinen die Bauteile nicht unter Laborbedingungen bis zum Bruch getestet. Dabei könnte man recht einfach messen, wie viel Kraft man einer Gabel zumuten darf, wie verwindungssteif ein Vorbau ist usw.