Posted by: elwoodianer
Re: erleichterte Reiseräder - 03/31/10 03:47 PM
In Antwort auf: globetrottel
...ich würde die gefederte Sattelstütze ganz weg lassen. Es gibt Sättel, die schon ansich gut arbeiten, wie mir mal jemand "vorgeknetet" hat. Dann noch eine etwas flexende Sattelstütze, das würde mir reichen. Ich fahre einen Brooks B17 (einer ohne Federn) und habe trotz keiner Radhose (und Alurahmen und Starrgabel) noch nie was vermißt.
Das schlimmste an einem 28 Zoll Rad sind für mich Federgabeln, gefolgt von HS33, gefolgt von Reifen über 35mm. Mein Steppenwolf "Tao Light"(<<Hohn!) wog mit all diesen Features gut 16 Kilo trotz 1300 € - Klasse. Erst nach Tausch von Feder auf starr (-1400 Gramm), von HS 33 auf Avid SD 7 (-400 Gramm), von über 35er auf 32er Reifen etc. wurden aus über 16 Kilo bewegbare < 14 Kilo.
Das schlimmste an einem 28 Zoll Rad sind für mich Federgabeln, gefolgt von HS33, gefolgt von Reifen über 35mm. Mein Steppenwolf "Tao Light"(<<Hohn!) wog mit all diesen Features gut 16 Kilo trotz 1300 € - Klasse. Erst nach Tausch von Feder auf starr (-1400 Gramm), von HS 33 auf Avid SD 7 (-400 Gramm), von über 35er auf 32er Reifen etc. wurden aus über 16 Kilo bewegbare < 14 Kilo.
hallo "globetrottel"(*),
das setzt aber gute Straßen voraus. Meine Alltagsfahrten zeigen mir allerdings deutlich, dass ich wohl bei der Federgabel bleiben sollte, obwohl die schon etwas schwammig geworden ist (eine RST TR-ProI). Die Radwege und Straßen sind nur teilweise gut... Werde aber nochmal über einen Wechsel zur Starrgabel nachdenken, wenn ich auf andere Reifen umgerüstet habe - die Marathon Plus verlieren erst bei hohen Drücken ihren beträchtlichen Rollwiderstand und sind selbst ein Grund für eine Federung.
Auch dürfen mich Reifen ruhig etwas breiter sein, um Schotterpisten und andere "abseitige" Waldwege und dergel befahren zu können.
Die Sattelstütze steht allerdings wirklich zu Disposition; zum einen aus Gewichtsgründen, zum anderen gibt es Sättel, die recht billig und nicht besonders schwer sind, und die statt eines Gummidämpfers Federn haben.
Irgendeine Art von Entkopplung zwischen Fahrer und Rad sollte es allerdings geben, wenn die Straßen eher schlecht und Gepäck vorhanden sind - das schont die Wirbelsäule und auch den Rahmen. Aber auch hier werde ich die Karten nach dem Reifenwechsel neu mischen.
Etwas off-topic: Karten: die sehr schweren Norwegen-Karten (Stück á 150g) werden 2-seitig auf leichteres Papier kopiert und als Heft mitgenommen - die teuren Karten werden so auch weder dauert neu gefaltet noch nass.
Kam noch dahinter, dass ich auch beim Vorderrad etwas tun könnte; brauche sowieso bald neue Felge. Habe ich jetzt eine ZAC2000 die mit 560g nicht soo schwer ist, aber der DH3N20-NaDy mit seinen 890g ist latürmich ein Punkt. Fand ein ähnliches Vorderrad im Netz angeboten mit ZAC19+DH3N20, wiegt 1,64kg.
Fand irgendwo ein Angebot DH3N80+Mavic-Felge, gesamt 1300g, für gut 110€. Das würd ich noch investieren. Die Mavic wiegt auch etwa 560g, der DH3N80 490g, damit kommen ca. 250g für die Speichen zusammen.
Zusammen mit dem Reifenwechsel sollte das Vorderrad dann ca. 750g leichter sein.
elwood
P.S. Dich mangels Names-Alternaive (sic) als "globetrottel" anzusprechen, erinnert mich an den Film "Dr. Strangelove" (klasse, klasse, klasse!):
"Now, Cornel Bat Guano, if this really is your name, ..."
Dr. Strangelove (8/11) - kurz vor dem Ende dieses Teils, etwa ab 8:00
P.P.S. Im Bekanntenkreis sprechen wir auch mal von einer Firma "Globaltrottel", ohne dies aber wertend zu meinen. Aber vielleicht haben die auch ein paar solche in ihrem sicher großen Kundenkreis
