Posted by: Anonymous
Re: Scheibenbremsen: Rotorengröße? ... - 02/09/10 11:13 PM
eins versteh ich nicht ganz:
du schreibst immer von der griffigsten magurabremse überhaupt und beziehst das dann auf alle anderen scheibenbremsen.
ich hab am tourengaul ne tektro auriga mit vorn und hinten 180er scheiben, die bringen weder den druckpunkt noch die verzögerung meiner avid juicy seven am mtb mit 180/160.
ich denke das muß man einfach differenziert betrachten.
es gibt schwammige bremsen, die ne milde bremsung auslösen aber auch knackige, die nen ähnlichen druckpunkt haben wie ne gute moppedbremse mit stahlflexleitung (gefühlter vergleich) und bei grobmotorischer bedienung den fahrer abwerfen.
meine erste probefahrt mit einem v-brake-rad führte zu einer bruchlandung, ich war nur rennradseitenzugbremsen der marke "rasant" gewohnt.
mein erstes motorrad, das jünger war als ich (honda ft500 bj. 1984) hatte scheibenbremsen. das fand ich gut. nach der empfohlenen aufrüstung auf stahlflex empfand ich diese leitungen als überlebenswichtig.
die nächste scheibenbremserfahrung: eine 1984er honda cb750 mit doppelscheibe vorn - das lebensfeindlichste bremssystem das ich kennenlernte - war eine sehr kurze erfahrung.
dann trat mein derzeitiges mopped in mein leben mit ner brembo p4. quasi 916er standard auf einer scheibe bei geringerem gewicht. ganz gut, mit stahlflex richtig gut. no need for more.
beim rad gings dann auch los: am matrix die tektro auriga: ganz ok für ein tourenrad.
im sommer hat mich auf der abfahrt von inzell nach berchdesgaden auf der alpenstraße eine bodenwelle beim anbremsen auf eine kurve vorn ausgehoben und der vorderreifen (marathon racer) hat neben dem quieken sicher auch ne satte spur auf dem asphalt hinterlassen, ich war sicher noch bei über 60km/h. keine unkontrollierbare situation, bremshebel etwas aufgemacht und dann wieder zugezogen. ansonsten hat die karre in dem vergangenen jahr locker über 3tkm im alltag und auf mtb-touren durch und nie gab es abwerfneigungen.
am mtb die j7: druckpunkt ähnlich wie beim mopped, richtig gute bremsleistung. dagegen ist die auriga nur noch schwammig. selbst auf dem schlechtesten weg hatte ich bisher keine probleme mit unkontrolliert wegschlitterndem vorderrad beim bremsen.
derzeit fahr ich die alltagswege mit dem rad. eis, schnee, schneesorbet, schneematsch und dergleichen und auch asphalt pur. das rad wirft mich nie ab. das liegt aber auch zum teil an den ice spikern. wenn es wärmer wird nutze ich wieder das erstgenannte rad.
ich benutze meine bremsen aber auch artgerecht:
-am mopped mit vorn zwei fingern (nur beim sicherheitstraining hab ich um zu testen was geht mit vieren zugegriffen) und hinten überhaupt nicht.
-am tourenrad mit ein bis zwei fingern, je nach beladung
-am mtb nur mit einem finger
am rad wandern meine bremsgriffe immer sehr weit zur lenkermitte hin damit die einfingervariante die bequemste ist. trotzdem kann man im zweifelsfalle mit zwei fingern zufassen um die evtl. nötige kraft auf die scheibe zu bringen.
du schreibst immer von der griffigsten magurabremse überhaupt und beziehst das dann auf alle anderen scheibenbremsen.
ich hab am tourengaul ne tektro auriga mit vorn und hinten 180er scheiben, die bringen weder den druckpunkt noch die verzögerung meiner avid juicy seven am mtb mit 180/160.
ich denke das muß man einfach differenziert betrachten.
es gibt schwammige bremsen, die ne milde bremsung auslösen aber auch knackige, die nen ähnlichen druckpunkt haben wie ne gute moppedbremse mit stahlflexleitung (gefühlter vergleich) und bei grobmotorischer bedienung den fahrer abwerfen.
meine erste probefahrt mit einem v-brake-rad führte zu einer bruchlandung, ich war nur rennradseitenzugbremsen der marke "rasant" gewohnt.
mein erstes motorrad, das jünger war als ich (honda ft500 bj. 1984) hatte scheibenbremsen. das fand ich gut. nach der empfohlenen aufrüstung auf stahlflex empfand ich diese leitungen als überlebenswichtig.
die nächste scheibenbremserfahrung: eine 1984er honda cb750 mit doppelscheibe vorn - das lebensfeindlichste bremssystem das ich kennenlernte - war eine sehr kurze erfahrung.
dann trat mein derzeitiges mopped in mein leben mit ner brembo p4. quasi 916er standard auf einer scheibe bei geringerem gewicht. ganz gut, mit stahlflex richtig gut. no need for more.
beim rad gings dann auch los: am matrix die tektro auriga: ganz ok für ein tourenrad.
im sommer hat mich auf der abfahrt von inzell nach berchdesgaden auf der alpenstraße eine bodenwelle beim anbremsen auf eine kurve vorn ausgehoben und der vorderreifen (marathon racer) hat neben dem quieken sicher auch ne satte spur auf dem asphalt hinterlassen, ich war sicher noch bei über 60km/h. keine unkontrollierbare situation, bremshebel etwas aufgemacht und dann wieder zugezogen. ansonsten hat die karre in dem vergangenen jahr locker über 3tkm im alltag und auf mtb-touren durch und nie gab es abwerfneigungen.
am mtb die j7: druckpunkt ähnlich wie beim mopped, richtig gute bremsleistung. dagegen ist die auriga nur noch schwammig. selbst auf dem schlechtesten weg hatte ich bisher keine probleme mit unkontrolliert wegschlitterndem vorderrad beim bremsen.
derzeit fahr ich die alltagswege mit dem rad. eis, schnee, schneesorbet, schneematsch und dergleichen und auch asphalt pur. das rad wirft mich nie ab. das liegt aber auch zum teil an den ice spikern. wenn es wärmer wird nutze ich wieder das erstgenannte rad.
ich benutze meine bremsen aber auch artgerecht:
-am mopped mit vorn zwei fingern (nur beim sicherheitstraining hab ich um zu testen was geht mit vieren zugegriffen) und hinten überhaupt nicht.
-am tourenrad mit ein bis zwei fingern, je nach beladung
-am mtb nur mit einem finger
am rad wandern meine bremsgriffe immer sehr weit zur lenkermitte hin damit die einfingervariante die bequemste ist. trotzdem kann man im zweifelsfalle mit zwei fingern zufassen um die evtl. nötige kraft auf die scheibe zu bringen.