Posted by: StefanTu
Re: Evolutionsschritte von Rohloff + SON in den BJ - 02/03/10 10:55 AM
Hallo Taschenmesser2,
Nachdem Haegar und ich in der gleichen Gewichtsklasse kämpfen kann ich diese Aussage überhaupt nicht bestätigen. Nach 1500km Laufleistung waren bei meinem Radl mittleres Kettenblatt, Ritzelpaket und Kette platt. So zumindest Rohloff Kaliber und mein Händler.
ich schlage vor, du überlegst/testest diesmal wirklich, damit das neue Rad dann auch wirklich bleibt, damit es gefahren wird, und die bremsen ausreichen.
Was für Ottonormalverbraucher meist gar nicht so schwer ist schaut bei besonderen Anforderungen schon ganz anders aus. So war es für mich - trotz wirklich ausführlicher Probefahrt - nicht vorhersehbar, dass die HS33 an meinem Radl auf längeren Abfahrten vollkommen überfordert ist. Gleiches gilt für die Haltbarkeit von Laufrädern, Rahmen, Sattel usw.. Wie soll man einen Langzeittest in eine Probefahrt packen?
Sagen wir big apple, stahlrahmen, und keine federgabel,
Welchen Vorteil siehst du beim Big Apple? Meiner Erfahrung nach ist er entweder so hat wie andere Reifen auch und bietet nur auf Teer ausreichend Grip oder, wenn man den Reifendruck so anpasst, dass man so etwas wie Komfort empfindet, macht er einen recht schwammigen Eindruck und vermittelt - zumindest mir - ein eher unbehagliches Gefühl. Da habe ich mit anderen Reifen bessere Erfahrungen gemacht.
Warum ein hohes Systemgewicht eine Begründung für die Kombination Stahlrahmen ohne Federgabel liefern soll kann ich ebenfalls nicht nachvollziehen. Das Rahmenmaterial ist bei richtiger Dimensionierung vollkommen egal und hängt wohl eher an den persönlichen Vorlieben in Sachen Optik, eine Federgabel verschont den Rahmen vor Lastspitzen und dürfte einen eher positiven Einfluss auf die Haltbarkeit des Rades haben.
Das ganze dann brems-getestet und rahmenmäßig passend, dazu nen guten Sattel, dann sollte man damit fahren, FAHREN können, und das kostet, wenn man nicht zu edle Marken wählt, um die 1500-1800 Euro, und man hat ein rad, mit dem man pro Jahr locker 3-4-5-6 Tausend Km fahren kann, viele Jahre lang.
Hat man so einfach halt leider nicht - nicht, wenn man außerhalb der Norm liegt. Was einen Normalo viele tausend Kilometer durch die Lande trägt muss bei 0,15t nicht zwingend lange halten - kann, muss aber nicht. Arg viel mehr als auf die Erfahrung der Schwerlastfahrer zurückzugreifen und deren Kenntnisse mit den eigenen Erwartungen zu kombinieren wird Haegar nicht bleiben.
Ciao,
Stefan
In Antwort auf: Taschenmesser2
Bei 1400 km gesamtlaufleistung ist ja das thema Kettenverschleiß kein Thema!
Nachdem Haegar und ich in der gleichen Gewichtsklasse kämpfen kann ich diese Aussage überhaupt nicht bestätigen. Nach 1500km Laufleistung waren bei meinem Radl mittleres Kettenblatt, Ritzelpaket und Kette platt. So zumindest Rohloff Kaliber und mein Händler.
In Antwort auf: Taschenmesser2
ich schlage vor, du überlegst/testest diesmal wirklich, damit das neue Rad dann auch wirklich bleibt, damit es gefahren wird, und die bremsen ausreichen.
Was für Ottonormalverbraucher meist gar nicht so schwer ist schaut bei besonderen Anforderungen schon ganz anders aus. So war es für mich - trotz wirklich ausführlicher Probefahrt - nicht vorhersehbar, dass die HS33 an meinem Radl auf längeren Abfahrten vollkommen überfordert ist. Gleiches gilt für die Haltbarkeit von Laufrädern, Rahmen, Sattel usw.. Wie soll man einen Langzeittest in eine Probefahrt packen?
In Antwort auf: Taschenmesser2
Sagen wir big apple, stahlrahmen, und keine federgabel,
Welchen Vorteil siehst du beim Big Apple? Meiner Erfahrung nach ist er entweder so hat wie andere Reifen auch und bietet nur auf Teer ausreichend Grip oder, wenn man den Reifendruck so anpasst, dass man so etwas wie Komfort empfindet, macht er einen recht schwammigen Eindruck und vermittelt - zumindest mir - ein eher unbehagliches Gefühl. Da habe ich mit anderen Reifen bessere Erfahrungen gemacht.
Warum ein hohes Systemgewicht eine Begründung für die Kombination Stahlrahmen ohne Federgabel liefern soll kann ich ebenfalls nicht nachvollziehen. Das Rahmenmaterial ist bei richtiger Dimensionierung vollkommen egal und hängt wohl eher an den persönlichen Vorlieben in Sachen Optik, eine Federgabel verschont den Rahmen vor Lastspitzen und dürfte einen eher positiven Einfluss auf die Haltbarkeit des Rades haben.
In Antwort auf: Taschenmesser2
Das ganze dann brems-getestet und rahmenmäßig passend, dazu nen guten Sattel, dann sollte man damit fahren, FAHREN können, und das kostet, wenn man nicht zu edle Marken wählt, um die 1500-1800 Euro, und man hat ein rad, mit dem man pro Jahr locker 3-4-5-6 Tausend Km fahren kann, viele Jahre lang.
Hat man so einfach halt leider nicht - nicht, wenn man außerhalb der Norm liegt. Was einen Normalo viele tausend Kilometer durch die Lande trägt muss bei 0,15t nicht zwingend lange halten - kann, muss aber nicht. Arg viel mehr als auf die Erfahrung der Schwerlastfahrer zurückzugreifen und deren Kenntnisse mit den eigenen Erwartungen zu kombinieren wird Haegar nicht bleiben.
Ciao,
Stefan