Re: Rohloff oder Alfine, Übersetzungsrechner

Posted by: Falk

Re: Rohloff oder Alfine, Übersetzungsrechner - 09/03/09 11:25 PM

Mit der Ritzelrechnerei habe ich mich noch nicht abgegeben, mit Trittfrequenzmessung auch nicht. Aber eine Achtstufen-Nexusnabe hatte ich ein paar Wochen im Birdy im Einsatz. Die fehlenden Fahrstufen habe ich wirklich schmerzlich vermisst, dazu war die Drehrichtung des Schaltgriffes unlogisch entgegengesetzt (nach hinten aufschalten) und die Schaltpräzision fand ich mangelhaft. Alle drei Tage regulieren, dass kann es nicht sein.
Für Bergstrecken brauche ich unbedingt echte Untersetzungen, also unter zwei Meter. Mit 2,50 käme ich im Gebirge nicht allzuweit. Denke auch daran, dass Du alles, was Du unten gewinnst, oben einbüßt. Sieht so aus, dass Du eher ein Schnellläufer bist. Ich benutze (schon öfter gesagt) bei den Buckelböcken 44 bzw. 46/16, fahre die auch regelmäßig aus und trete bei Talfahrten nicht mit. Wozu auch? Ich bin normalerweise ausgelastet. Einen großen Sprung bei den Übersetzungen habe ich bei der Achtstufennabe übrigens nicht feststellen können. Auch bei dieser Nabe bin ich in der Regel in Zweiersprüngen angefahren. Schaltest Du jede Stufe durch, wird es nicht mit einer zügigen Anfahrt. Übrigens, zu Opas Zeiten hatte ein gewöhnliches Fahrrad ohne oder mit Dreistufennabe 46 oder 48/18.
Mit einem zweiten Kettenblatt kommst Du nicht auf die Spreizung, die das R-Gerät schon in Grundeinstellung hat. Wenn Du ein Schlumpfgetriebe verwendest, wird es nicht billiger als mit R-Getriebe.
Wegen dem Diebstahlrisiko, ich habe nun inzwischen mehrere R-Geräte. Geklaut wurde nur eins, das habe ich inzwischen wieder. Die Achtstufennabe war, nachdem ich sie abgegeben hatte, noch sechs Wochen in Betrieb. Dann war das ganze Fahrzeug weg.

Nochwas, was für Strecken soll die Mühle verkraften? In der Tiefebene ist eine Gebirgsübersertzung nicht notwendig.

Falk, SchwLAbt