Posted by: tkikero
Re: Gefahr durch giftige Vorderradbremse - 03/11/09 05:28 PM
In Antwort auf: axelsche
Hallo liebe Radler,
ich habe folgendes Problem und hoffe, dass mir hier weiter geholfen wird.
Es geht um das MTB meiner Freundin, im letzten Jahr kam sie 2 mal zu Fall
durch eine kaum zu dosierende Vorderradbremse (V-Break XT) -Resultat gebrochener Ellenbogen und Sehnen abriss.
Um die Bremse zu entschärfen riet der Fahrradhändler zum Einbau eines ABS ??? .
Nun ist das Teil auf dem geschrieben steht "Power Modulator" eingebaut nur
die Bremse spricht genauso giftig an wie zuvor.
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ich habe folgendes Problem und hoffe, dass mir hier weiter geholfen wird.
Es geht um das MTB meiner Freundin, im letzten Jahr kam sie 2 mal zu Fall
durch eine kaum zu dosierende Vorderradbremse (V-Break XT) -Resultat gebrochener Ellenbogen und Sehnen abriss.
Um die Bremse zu entschärfen riet der Fahrradhändler zum Einbau eines ABS ??? .
Nun ist das Teil auf dem geschrieben steht "Power Modulator" eingebaut nur
die Bremse spricht genauso giftig an wie zuvor.
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Zu diesem Thema kenne ich ellenlange Debatten. Fazit: Wenn die Bremse was taugt, dann kann man sie auch so betätigen, dass man übern Lenker absteigt. Wenn man kraftvoll zudrückt und nicht mehr loslassen will, hilft der "Powermodulator" oder gar eine hydraulische Bremse leider nicht mehr viel. Ein ABS, wie man es von modernen Autos kennt, gibt es bei Fahrrädern nicht.
Es gibt Leute, die an ihren Bremsgriff einen Anschlag hinbasteln, und diesen genau so einstellen, dass das Vorderrad vorne maximal verzögert wird, aber nicht blockiert. Dummerweise ändern sich aber die äußeren Bedingungen beim Radfahren ständig: Witterung, Farbahnbelag, Temperatur von Felge oder Scheibe, Verschleiß der Bremsbeläge, Sauberkeit von Scheibe/Felge. Man müsste ein derartiges System ständig nachkalibrieren. Besser ist es da, den sicheren Umgang mit der Bremse zu üben. Meiner Erfahrung nach hapert es heute daran, nicht am Material.