Vielleicht weiß Shimano derzeit auch noch nicht, was dieZahnräder aushalten?
Ich hatte vor einiger Zeit mal bei SRAM wegen der Haltbarkeit der iMotion angefragt. "Wieviel ich denn zu fahren gedenke" hat man mich zurückgefragt. Ich hatte geantwortet, daß vor allem hier im Radreiseforum diese Frage immer wieder mal auftaucht. Die Leute hier belasten aber ihre Räder durchwegs anders, als der Am-Wochenende-in-den-Biergartenfahr-Typ.
Es kam dann keine Antwort mehr.
Man betrachtet offensichtlich Unseresgleichen als nicht gerade marktbestimmend. Also als unbedeutende Randgruppe. Für den großen Rest der Fahrradkäufer, wird so eine Nabe fast ewig halten, was heißt, bis das Marketing klar macht, daß es Zeit für ein neues Rad ist.
Was ich trotzdem nicht verstehe: Wieso legt man für all die Wenigradler so eine Nabe nicht so aus, daß eine sehr kleine Entfaltung (ca. 1,5m) möglich ist, anstatt knüppeldicke größte Gänge anzubieten? Der besagte Wenigradler dürfte schon kaum in der Lage sein, den 3. Gang einer Dreigangnabe vollends auszudrehen. Dann wäre er auch schon so um die 30km/h schnell, was so einer nicht lange durchhält.
Wenn es bergab nicht mehr zum Mittreten reicht, wird kaum jemanden stören. Dann rollts halt. Aber bergauf könnten die meisten noch leichtere Übersetzungen vertragen.
Bei MTB-Schaltungen hat man die zwar, aber wie sich die Schalterei bei vielen dann anhört, klingt oft nich so gut.
Wir bekommen demnächst zwei MTB-ähnliche Räder mit der Alfine 8-fach. Wir werden es hauptsächlich für asphaltierte Bergpässe und für die kurze Trainingsrunde am Abend benützen. Also schon eher sportlich. Werde dann mal berichten, wie lange ich gebraucht habe, so ein Teil zu verschleißen

Sollte dies bald der Fall sein, wird auf "R" upgedated
Gruß
jomo