Posted by: Uwe Radholz
Re: Übersetzung für die Alpen? - 08/21/08 05:46 PM
In Antwort auf: gerold
Die Thread-Erstellerin scheint nicht allzuviel Radtouren- und gar keine Alpen-Erfahrung zu haben und macht sich Sorgen um ihre Übersetzung
Und Du "scheinst" ihre Beiträge nicht gelesen zu haben, weil Du sonst wüsstest über welche Bergerfahrungen sie verfügt und in welcher Gegend sie üblicher Weise fährt. Angesichts der von ihr ja nicht geheim gehaltenen Lage ist ihre Frage nach der Übersetzung im hohen Maße vernünftig und Deine -geradezu überhebliche- Antwort nur bedingt hilfreich.
Ansonsten -dies meint nun nicht nur Dich- gestatte ich mir die Feststellung, dass es natürlich nicht verwunderlich ist, dass in einem Forum, dessen Mitglieder mehrheitlich "Reise-Schnitte" von mehr als 23 KM/h fahren, ebenso selbstverständlich Berg auf mit Last das Rad in einer Geschwindigkeit von 5 KM/h geschoben wird und man mit 26/32 locker alle Gipfel erklimmt.
Ich als älterer dicklicher Herr vermag dies nicht. Man hat mich sehr wohl schon sehr viel kleinere Berge mit 22/34 hochfahren sehen. Der immer mal wieder geschriebene Hinweis, dass man dann umfällt, wenn die Tretfrequenz unter 90 geht, irritiert zwar. Aber wahrscheinlich habe ich mein ständiges Fallen nicht bemerkt. Mich erinnert dies an die jene, die einst berechneten, dass Hummeln nicht fliegen können, weil sie zu schwer sind.
Was ich bestätigen kann, ist, dass das Hinterrad bei lockerem Untergrund durchdreht. Dann schiebe ich. Allerdings bei 10% und Gepäck nicht mit 5 KM/h. Das ist aber selten, weil ich mit 22/34 meist noch eine Reserve habe, und mich Fahren weniger anstrengt.
Ich denke mir, dass dies vielleicht für eine Oldenburgerin, welche ja ausdrücklich schreibt, dass sie (wen wundert es?) eher seltener Berge hochfahren kann, auch eine gute Idee wäre.
Vorsichtig ausgedrückt.....