Posted by: marcus1978
Schmitt Trigger mit Verzögerung für GPS Lader? - 03/20/08 03:10 PM
Hallo zusammen,
Vorab: Ich bin kein Elektroniker und kenne nur grundsätzliche Begriffe. Aber ich denke, ich kenne meine Anforderungen hinreichend genau. Ich möchte, wie so viele andere Leute auch, Geräte mit integrierten Akkus und integrierter Ladeelektronik durch einen Nabendynamo stützen. Ich habe mir auch schon als Grundlage Wolfgang Bergters 12V Standlichtschaltung und die darauf basierenden Forumslader angeschaut. Diese sind jedoch jeweils aus unterschiedlichen Gründen für mich ungeeignet:
Bergter: Man könnte die Endgeräte unter Verwendung von KFZ Adaptern oder anderweitigen Spannungsreglern anstelle der 12V Frontlampe betreiben. Die Notwendigkeit der Stützakkuzellen verhindert jedoch einen platzsparenden Aufbau.
Bergter: Man könnte die Endgeräte anstelle der Stützakkuzellen anschliessen und damit auf den 'normalen' Ausgangsteil der Schaltung verzichten. Man hätte damit zwar eine geregelte Versorgungsspannung, aber undefinierte und im Worstcase schnell wechselnde Ein Aus Zeitfenster.
Forumslader: Kennzeichnen sich (soviel ich es verstanden habe) im wesentlichen dadurch aus, dass auf diskrete Bauteile zugunsten höher integrierter Module verzichtet wurde, und dass bestimmte Sicherungsfunktionen wie Softstart und Unterspannungsabschaltung weggelassen wurden. Die bei Bergter genannten Mängel sind jedoch weiterhin inhärent.
Zielaufbau (in Reihenfolge):
1. Gleichrichter mit Glättung (bspw wie Bergter mit Überspannungsschutz)
2. angepasster Schmitt Trigger mit Einschalt-Verzögerung (Kernfrage, siehe unten)
3. Spannungsregler nach Wahl
Zu der Einschalt-Logik:
Diese soll im normalen Fahrbetrieb die geglättete Gleichspannung durchreichen. Sobald die geglättete Gleichspannung einen definierten Spannungswert unterschritten hat, soll die Logik unverzüglich die Versorgung der (3) unterbrechen. Dies wäre zB dann der Fall, wenn bei sehr langsamer Fahrt die erstgenannte Glättungsstufe die Last nicht mehr stützen kann.
Die darauffolgenden Halbwellen des Dynamos sollen die Schaltung jedoch nicht sofort wieder aktivieren. Denn sehr wahrscheinlich ist die Fahrtgeschwindigkeit immer noch gering und somit wäre kurz darauf die AUS Bedingung wieder erreicht. Statt dessen soll erst nach einer Verzögerung (Grössenordnung von Sekunden bis Minuten) wiedereingeschaltet werden. Diese Verzögerung könnte entweder fest konfiguriert werden oder dynamisch ausgewertet werden.
Eine Festkonfiguration ist sicherlich schaltungstechnisch einfacher zu realisieren, stellt jedoch den Entwickler vor die Aufgabe, eine guten Kompromiss zwischen effektizienter Fahrzeitausnutzung und vergeblichen Einschaltversuchen zu finden. Damit könnte ich persönlich aber leben.
Eine dynamisches Auswerten stelle ich mir so vor, dass zuerst einmal eine Dummy-Last erzeugt wird, damit die normale Glättungsstufe nicht hinsichtlich der Spannung 'hochläuft'. Dies könnte durch regelmässiges Entladen des Elkos geschehen. Die dabei in Wärme umgesetzte Energie sollte gegebenenfalls über einen Thermoschalter die Schaltung deaktivieren. Darüberhinaus sollten dann die Anteile der Versorgungswellen, die über einem sinnvollen Schwellenwert (a) liegen, dazu verwendet werden, einen Messkondensator aufzuladen, welcher zeitgleich permanent entladen wird. Wenn der Messkondesator eine bestimmte Spannungsschwelle überschritten hat, sollte die Schaltung die Versorgung der (3) wiederherstellen. Dass die Verhältnisse von Schwellenwert und Lade-Entladeströmen der Einstellung der GOOD Schwelle dienen, sollte ja klar sein.
@ Forumselektroniker:
Sieht jemand grundsätzliche Fehler?
Die von mir skizzierten Einschalt-Logiken sollten doch eigentlich mit sehr wenig Bauteilen realisierbar sein, oder? Könnte denn jemand so einen Schaltungsteil hier einstellen?
@ Anwender/Radler
Ich stelle mir vor, dass man soetwas sogar in einem Schrumpfschlauch in der Vorsorgungsleitung einbaut (und eben nicht einen hässliche Kasten mit Akkus irgendwo an den Rahmen dranpappt).
Was haltet Ihr von dem Konzept?
Vorab: Ich bin kein Elektroniker und kenne nur grundsätzliche Begriffe. Aber ich denke, ich kenne meine Anforderungen hinreichend genau. Ich möchte, wie so viele andere Leute auch, Geräte mit integrierten Akkus und integrierter Ladeelektronik durch einen Nabendynamo stützen. Ich habe mir auch schon als Grundlage Wolfgang Bergters 12V Standlichtschaltung und die darauf basierenden Forumslader angeschaut. Diese sind jedoch jeweils aus unterschiedlichen Gründen für mich ungeeignet:
Bergter: Man könnte die Endgeräte unter Verwendung von KFZ Adaptern oder anderweitigen Spannungsreglern anstelle der 12V Frontlampe betreiben. Die Notwendigkeit der Stützakkuzellen verhindert jedoch einen platzsparenden Aufbau.
Bergter: Man könnte die Endgeräte anstelle der Stützakkuzellen anschliessen und damit auf den 'normalen' Ausgangsteil der Schaltung verzichten. Man hätte damit zwar eine geregelte Versorgungsspannung, aber undefinierte und im Worstcase schnell wechselnde Ein Aus Zeitfenster.
Forumslader: Kennzeichnen sich (soviel ich es verstanden habe) im wesentlichen dadurch aus, dass auf diskrete Bauteile zugunsten höher integrierter Module verzichtet wurde, und dass bestimmte Sicherungsfunktionen wie Softstart und Unterspannungsabschaltung weggelassen wurden. Die bei Bergter genannten Mängel sind jedoch weiterhin inhärent.
Zielaufbau (in Reihenfolge):
1. Gleichrichter mit Glättung (bspw wie Bergter mit Überspannungsschutz)
2. angepasster Schmitt Trigger mit Einschalt-Verzögerung (Kernfrage, siehe unten)
3. Spannungsregler nach Wahl
Zu der Einschalt-Logik:
Diese soll im normalen Fahrbetrieb die geglättete Gleichspannung durchreichen. Sobald die geglättete Gleichspannung einen definierten Spannungswert unterschritten hat, soll die Logik unverzüglich die Versorgung der (3) unterbrechen. Dies wäre zB dann der Fall, wenn bei sehr langsamer Fahrt die erstgenannte Glättungsstufe die Last nicht mehr stützen kann.
Die darauffolgenden Halbwellen des Dynamos sollen die Schaltung jedoch nicht sofort wieder aktivieren. Denn sehr wahrscheinlich ist die Fahrtgeschwindigkeit immer noch gering und somit wäre kurz darauf die AUS Bedingung wieder erreicht. Statt dessen soll erst nach einer Verzögerung (Grössenordnung von Sekunden bis Minuten) wiedereingeschaltet werden. Diese Verzögerung könnte entweder fest konfiguriert werden oder dynamisch ausgewertet werden.
Eine Festkonfiguration ist sicherlich schaltungstechnisch einfacher zu realisieren, stellt jedoch den Entwickler vor die Aufgabe, eine guten Kompromiss zwischen effektizienter Fahrzeitausnutzung und vergeblichen Einschaltversuchen zu finden. Damit könnte ich persönlich aber leben.
Eine dynamisches Auswerten stelle ich mir so vor, dass zuerst einmal eine Dummy-Last erzeugt wird, damit die normale Glättungsstufe nicht hinsichtlich der Spannung 'hochläuft'. Dies könnte durch regelmässiges Entladen des Elkos geschehen. Die dabei in Wärme umgesetzte Energie sollte gegebenenfalls über einen Thermoschalter die Schaltung deaktivieren. Darüberhinaus sollten dann die Anteile der Versorgungswellen, die über einem sinnvollen Schwellenwert (a) liegen, dazu verwendet werden, einen Messkondensator aufzuladen, welcher zeitgleich permanent entladen wird. Wenn der Messkondesator eine bestimmte Spannungsschwelle überschritten hat, sollte die Schaltung die Versorgung der (3) wiederherstellen. Dass die Verhältnisse von Schwellenwert und Lade-Entladeströmen der Einstellung der GOOD Schwelle dienen, sollte ja klar sein.
@ Forumselektroniker:
Sieht jemand grundsätzliche Fehler?
Die von mir skizzierten Einschalt-Logiken sollten doch eigentlich mit sehr wenig Bauteilen realisierbar sein, oder? Könnte denn jemand so einen Schaltungsteil hier einstellen?
@ Anwender/Radler
Ich stelle mir vor, dass man soetwas sogar in einem Schrumpfschlauch in der Vorsorgungsleitung einbaut (und eben nicht einen hässliche Kasten mit Akkus irgendwo an den Rahmen dranpappt).
Was haltet Ihr von dem Konzept?