Posted by: Job
Re: Lebensdauer Kettenblätter: Aluminium - Stahl - 10/18/07 02:16 PM
Wenn Du Bauteile belastest, werden diese sich immer elastisch verformen. Die Größe der Verformung hängt direkt von einem Materialkennwert, dem E-Modul ab.
Nehmen wir mal an Du belastest die Kurbel am Pedal mit 1000N. (zur vereinfachten Rechnung nehme ich mal eine Kurbellänge von 200mm und einen Kettenblattdurchmesser von 200mm an. [je kleiner das Kettenblatt, desto größer wird die Kraft. Daher wird auch verständlich, das sich der Verschleiß beim mittleren KB deutlich stärker auswirkt.]
Dann wirkt auf die Kette eine Kraft von 2000N.
Diese Kraft bewirkt einerseits eine elastische Längung der Kette, und andererseits eine elastische Verformung des Kettenblattes (ich vermute mal das die Wirkung auf die Kette größer ist, denn der Querschnitt der Kette ist verdammt gering. ca 10mm²)
Nun ist die Kraft beim treten nicht gleichmäßig, sondern schwankt sinusförmig um den Mittelwert. Im oberen und unteren Totpunkt ist die Kraft auf der Kette nahezu null. Jetzt dürfte auch verständlich sein, das die Zähne, welche die Hauptlast tragen, wenn die Kurbelarme horizontal liegen, als erste verschlissen sind. Der Verschleiß hängt ebenfalls direkt von der wirkenden Kraft zwischen Kette und der auflagefläche am Zahn ab. (wenn Du beim Abschleifen einer Holzoberfläche stärker aufdrückst, geht auch mehr Material runter.)
In dieser Position (kurbelarme waagerecht) wird auch das überrutschen beginnen.
job
Nehmen wir mal an Du belastest die Kurbel am Pedal mit 1000N. (zur vereinfachten Rechnung nehme ich mal eine Kurbellänge von 200mm und einen Kettenblattdurchmesser von 200mm an. [je kleiner das Kettenblatt, desto größer wird die Kraft. Daher wird auch verständlich, das sich der Verschleiß beim mittleren KB deutlich stärker auswirkt.]
Dann wirkt auf die Kette eine Kraft von 2000N.
Diese Kraft bewirkt einerseits eine elastische Längung der Kette, und andererseits eine elastische Verformung des Kettenblattes (ich vermute mal das die Wirkung auf die Kette größer ist, denn der Querschnitt der Kette ist verdammt gering. ca 10mm²)
Nun ist die Kraft beim treten nicht gleichmäßig, sondern schwankt sinusförmig um den Mittelwert. Im oberen und unteren Totpunkt ist die Kraft auf der Kette nahezu null. Jetzt dürfte auch verständlich sein, das die Zähne, welche die Hauptlast tragen, wenn die Kurbelarme horizontal liegen, als erste verschlissen sind. Der Verschleiß hängt ebenfalls direkt von der wirkenden Kraft zwischen Kette und der auflagefläche am Zahn ab. (wenn Du beim Abschleifen einer Holzoberfläche stärker aufdrückst, geht auch mehr Material runter.)
In dieser Position (kurbelarme waagerecht) wird auch das überrutschen beginnen.
job