Posted by: Martina
Re: Für den Allerwertesten - 02/24/03 01:11 PM
Hallo Miro,
ich persönlich bin von Sätteln mit Polsterung nicht überzeugt. Ähnlich wie Monika bereits beschrieben hat, wird die Polsterung unter den Sitzkochen zusammengedrückt, d.h. da nützt sie auch nix und unter den Weichteilen scheuert sie. Insbesondere Gel, das sich kaum zusammendrücken lässt, hat dazu noch die fatale Tendenz dem Druck der Sitzknochen auszuweichen und sich dafür dort auszubreiten wo der Druck nicht so stark ist nämlich an den Weichteilen und da noch mehr zu scheuern. Als ich noch Sättel mit Polsterung hatte, hab ich die immer im Bereich der Weichteile entfernt. Sieht aber nicht allzu klasse aus und geht natürlich nicht mit Gel.
Ich fahre einen ungefederten Brooks Rennsattel (Professional S) mit gefederter Sattelstütze. Obwohl ich es nach wie vor nicht unbegrenzt lange auf dem Rad aushalte (diesbezügliche Beschwerden sind deutlich vor der Leistungsfähigkeit der begrenzende Faktor bei der täglichen Kilometerleistung) hat es sich in den letzten Jahren sehr verbessert. Dazu beigetragen haben meiner Ansicht nach:
- Training bzw. verbesserte Fitness. Je stärker man nach unten tritt, desto mehr wird im Gegenzug der Hintern aus dem Sattel gehoben.
- Optimierung der Sitzposition, d.h vor allem weiter nach vorn geneigt. Allerdings nicht so weit, dass der Schulter-/Nackenbereich wehtut. Ebenso sollte mit Sattelhöhe/Neigung experimentiert werden. Gerade bei relativ aufrechter Haltung ist es oft angenehmer, den Sattel vorne minimal höher zu stellen als hinten.
- Radhose mit einem Polster, das zur Anatomie und zum Sattel passt. Ich hatte schon ab und zu Radhosen, deren Polster genau unter meinen Sitzknochen endete. Der Erfolg war, dass sich die Naht in meinen Allerwertesten drückte.
Martina
ich persönlich bin von Sätteln mit Polsterung nicht überzeugt. Ähnlich wie Monika bereits beschrieben hat, wird die Polsterung unter den Sitzkochen zusammengedrückt, d.h. da nützt sie auch nix und unter den Weichteilen scheuert sie. Insbesondere Gel, das sich kaum zusammendrücken lässt, hat dazu noch die fatale Tendenz dem Druck der Sitzknochen auszuweichen und sich dafür dort auszubreiten wo der Druck nicht so stark ist nämlich an den Weichteilen und da noch mehr zu scheuern. Als ich noch Sättel mit Polsterung hatte, hab ich die immer im Bereich der Weichteile entfernt. Sieht aber nicht allzu klasse aus und geht natürlich nicht mit Gel.
Ich fahre einen ungefederten Brooks Rennsattel (Professional S) mit gefederter Sattelstütze. Obwohl ich es nach wie vor nicht unbegrenzt lange auf dem Rad aushalte (diesbezügliche Beschwerden sind deutlich vor der Leistungsfähigkeit der begrenzende Faktor bei der täglichen Kilometerleistung) hat es sich in den letzten Jahren sehr verbessert. Dazu beigetragen haben meiner Ansicht nach:
- Training bzw. verbesserte Fitness. Je stärker man nach unten tritt, desto mehr wird im Gegenzug der Hintern aus dem Sattel gehoben.
- Optimierung der Sitzposition, d.h vor allem weiter nach vorn geneigt. Allerdings nicht so weit, dass der Schulter-/Nackenbereich wehtut. Ebenso sollte mit Sattelhöhe/Neigung experimentiert werden. Gerade bei relativ aufrechter Haltung ist es oft angenehmer, den Sattel vorne minimal höher zu stellen als hinten.
- Radhose mit einem Polster, das zur Anatomie und zum Sattel passt. Ich hatte schon ab und zu Radhosen, deren Polster genau unter meinen Sitzknochen endete. Der Erfolg war, dass sich die Naht in meinen Allerwertesten drückte.
Martina