Re: Rohloff 14-Gang vs. Kettenschaltung

Posted by: PeLu

Re: Rohloff 14-Gang vs. Kettenschaltung - 10/11/06 07:49 AM

In Antwort auf: slayer_man
In Antwort auf: Hesse
...schneller bin als die Rennradfahrer auf ihren leichten Rennrädern. Nach spätestens 100 Metern sieht das dann aber wieder anders aus

Allerspätestens! Davor landest du wahrscheinlich wg. Schalten unter Volllast im 14. Gang und kommst nimmer hinterher.
Wie oben geschrieben: Wie man es gewöhnt ist. (so nebenbei hupft beim 7/8er Gangwechsel bei den jetzigen Modellen der 11.Gang rein, 14. ist Geschichte). Ich hab dieselbe Erfahrung, hab in der Stadt Rennradler sekkiert, die sicher zwei Klassen besser sind als ich.

In Antwort auf: falk
Wenn Du auf die Kettenwürger eingeschossen bist, musst du daran denken, dass dder Stufenwechsel beim Schalten passiert und nicht danach. Also Zugkraft kurz reduzieren, sauber schalten und wieder aufmachen. Im Totpunkt geht es zumindest zu Anfang am Besten.
Mein Spruch. Man lasse sich nicht von Leuten wirr machen, denen die Kettenschaltungserfahrung ein Schnippchen schlägt.

In Antwort auf: Wolfrad

Zitat:
Für meine Bedürfnisse musste ich zu oft die Kettenspannung nachstellen.
Die Kette kann doch ruhig mit der Zeit etwas lockerer aufliegen, sie springt dennoch nicht ab.
Genau das schreib ich ja schon ad nauseam. Wenn alles andere paßt (passende Kette, Kettenlinie, Kettenblatt) fällt die Kette auch bei schrecklichem Durchhang nicht ab. Ich spann überhaupt nimmer nach. Und fahre Kette und Ritzel grausam herunter. Hier geht es ja.

Leichtlauf: Die Wirkungsgradunterschiede sind m.E. theoretische und die merkt niemand.
Lustig ist ja besonders, daß oft Leute die Zahnradgeräusche als Beleg für die Verluste nehmen. Hätte St.Bernhard schrägverzahntes verwendet (von anderen Gründen abgesehn) so hätte man wahrscheinlich ein lautloses, aber dafür verlustreicheres Getriebe.

Ich hab mit der Speedhub das leisteste Rad, das ich je hatte (hängt aber freilich auch von den anderen Komponenten ab).

Obwohl es m.E. noch viele Schwachpunkte auszumerzen gilt, stellt sie für mich die derzeit beste Lösung für das Reise und Alltagsrad dar.
Ich schalte auch sicherlich doppelt so oft im Vergleich zur Kettenschaltung, vor allem schalte ich am Berg eher wieder hinauf, wenn die Steigung flacher wird.
Aber da mag jedes anders sein.
Auch kostet mir das Schalten jetzt viel weniger 'Hirnschmalz', ich tue also eher nach Gefühl als viel drüber nachzudenken. Mag sein, daß andere mehr 'Prozessorleistung' im Kopf überhaben als ich und das daher nicht zählt.