Posted by: Hesse
Re: Rohloff 14-Gang vs. Kettenschaltung - 10/10/06 09:10 PM
Wie heißt es so schön in der Präsentationslehre:
Glaube nur der Statistik, die du selbst geschönt hast!!!
Ich will damit nicht sagen, dass die von Rohloff verwendete Statistik geschönt ist.
Nur ist und bleibt eine Getriebenabe, in der sich nun mal mehr als 2 oder 3 Zahnräder drehen in Bezug auf den Wirkungsgrad hinter einer Kettenschaltung, in der sich an diesem Ende des Antriebsstrangs "nur" 3 "Zahn"-Räder drehen und die Kette gewürgt wird, zurück. Da ist einfach so. (Bezogen auf optimale Schmierung der Kette und optimalen Lauf der Nabe, optimale Einstellungen )
Wird bei der Rohloff auch ein Kettenspanner verwendet, ist der Unterschied glaube ich etwas deutlicher.
Ob du nun aber diese 0.5 bis 3 % Wirkungsgradverlust gegenüber einer Kettenschaltung spürst, ist eine andere Frage.
Ich persönlich habe den Eindruck, dass, obwohl anders angegeben, die ersten 3 Gänge bei meiner Nabe sehr glatt laufen. Ich denke ein Wirkungsgradunterschied zu einer Kettenschaltung würde ich in diesen Gängen nicht verspüren. Vielleicht einen akustischen Unterschied.
Ich könnte mir eher in den Gängen 4-6 und besonders im 7. Gang einen Unterschied einbilden/einreden. Die Gänge 8-11 + 13 laufen wieder sehr glatt . In den Gängen 12 und 14 ist eine vergleichbare Geräuschkulisse zu den ersten 3 Gängen. Ob da aber Energieanteile nicht den richtigen Weg nehmen, ist schwer zu sagen.
Da ein direkter objektiver Vergleich zu einer Kettenschaltung für den normalen Radfahrer nur schwer realisierbar ist, (Identisches Fahrradgewicht, -geometrie, identische Verfassung, identische Umgebungsparameter, ...) ist es schwer zu sagen, ob der Wirkungsgradverlust bspw. durch einen Zeitunterschied bei einer Passbezwingung bestimmbar ist. Ich gehe davon aus, dass dies nur statistisch mit einer großen Anzahl von Meßreihen realisierbar wäre und der ermittelte Zeitunterschied im Promillebereich liegen würde
Fazit: Wie vielleicht zwischen den Zeilen gelesen, halte ich den Unterschied im Wirkungsgrad zwischen Kettenschaltung und Rohloff für so klein, dass dieser Nachteil bei weitem nicht die Vorteile der Rohloff auffrisst.
Glaube nur der Statistik, die du selbst geschönt hast!!!
Ich will damit nicht sagen, dass die von Rohloff verwendete Statistik geschönt ist.
Nur ist und bleibt eine Getriebenabe, in der sich nun mal mehr als 2 oder 3 Zahnräder drehen in Bezug auf den Wirkungsgrad hinter einer Kettenschaltung, in der sich an diesem Ende des Antriebsstrangs "nur" 3 "Zahn"-Räder drehen und die Kette gewürgt wird, zurück. Da ist einfach so. (Bezogen auf optimale Schmierung der Kette und optimalen Lauf der Nabe, optimale Einstellungen )
Wird bei der Rohloff auch ein Kettenspanner verwendet, ist der Unterschied glaube ich etwas deutlicher.
Ob du nun aber diese 0.5 bis 3 % Wirkungsgradverlust gegenüber einer Kettenschaltung spürst, ist eine andere Frage.
Ich persönlich habe den Eindruck, dass, obwohl anders angegeben, die ersten 3 Gänge bei meiner Nabe sehr glatt laufen. Ich denke ein Wirkungsgradunterschied zu einer Kettenschaltung würde ich in diesen Gängen nicht verspüren. Vielleicht einen akustischen Unterschied.
Ich könnte mir eher in den Gängen 4-6 und besonders im 7. Gang einen Unterschied einbilden/einreden. Die Gänge 8-11 + 13 laufen wieder sehr glatt . In den Gängen 12 und 14 ist eine vergleichbare Geräuschkulisse zu den ersten 3 Gängen. Ob da aber Energieanteile nicht den richtigen Weg nehmen, ist schwer zu sagen.
Da ein direkter objektiver Vergleich zu einer Kettenschaltung für den normalen Radfahrer nur schwer realisierbar ist, (Identisches Fahrradgewicht, -geometrie, identische Verfassung, identische Umgebungsparameter, ...) ist es schwer zu sagen, ob der Wirkungsgradverlust bspw. durch einen Zeitunterschied bei einer Passbezwingung bestimmbar ist. Ich gehe davon aus, dass dies nur statistisch mit einer großen Anzahl von Meßreihen realisierbar wäre und der ermittelte Zeitunterschied im Promillebereich liegen würde
Fazit: Wie vielleicht zwischen den Zeilen gelesen, halte ich den Unterschied im Wirkungsgrad zwischen Kettenschaltung und Rohloff für so klein, dass dieser Nachteil bei weitem nicht die Vorteile der Rohloff auffrisst.