Posted by: Anonymous
Re: Der Pro/Contra-Liegeradthread. - 08/20/06 04:51 PM
das mit den anderen Muskeln glaub ich nicht so ohne weiteres.
Stell Dir die Rennradhaltung um 90 Grad nach hinten gekippt vor, dann hast du exakt die Haltung die z.B. auf dem Birk Liegeradrennrad in vielen Rennen vorne dabei war.
( Entsprechend leistungsfähige Fahrer vorausgesetzt.)
Wo kommen da die anderen Muskeln her?
Beim Wiegetritt wird zur Abwechslung in der Haltung die Oberkörpermuskulatur mit eingesetzt, aber eher nicht zum erhöhten Krafteinsatz. Lediglich um kurzfristig zu beschleunigen wird heftig am Lenker gezogen. Das treibt aber wie ex-4158 richtig bemerkte den Puls blitzschnell auf Anschlag,, ist also nur sehr kurz möglich.
Ich denke einfach die Ergonomie des Liegerads also,
die optimalen Sitzwinkel, die bestmöglichen Sitzlängen etc. ist noch lange nicht ausgereizt. Außerdem stellt sich die Frage wie die veränderte Lage im Raum den Kreislauf beschäftigt.
Meiner Meinung nach müßte bei gleicher Fahrerleistungsfähigkeit das gleiche Ergebnis in Form von Watt am Antriebsrad herauskommen. Für schnelle Beschleunigsorgien wird wohl immer das Aufrechtrad die besser Wahl sein, aber in gleichmäßigem Tempo den berghoch sehe ich keine prinzipiellen Nachteile des Liegerads.
Das ist bisher nicht so, dafür muß es Gründe geben.
Vielleicht liegts auch nur daran , daß die Dichte an guten Rennradlern weitaus höher ist als bei den Liegeradlern. Selbst die besten Liegeradler liegen ja ca. auf A Amateurniveau und nur ca. 30 bis 40 treiben in Deutschland ernsthaft Rennsport
mit dem Liegerad.
Gruß
Theodor
P.S. Sicher sind "Analysen" eines einzelnen Fahrers nicht besonders aussagekräftig, aber die aerodynamischen Vorteile sind unbestritten.
Sonst hätte ein Hans Wessels nicht mit 325 Watt Durchschnittsleistung 51,xx km/h Stundenweltrekord fahren können oder ein Thomas Schott regelmäßig um die 50 km/h bis zu 53 km/ bei Stundenrennen abgeliefert. Hans Wessels ist eher dünn, Thomas Schott wiegt locker seine 95 kg.
Stell Dir die Rennradhaltung um 90 Grad nach hinten gekippt vor, dann hast du exakt die Haltung die z.B. auf dem Birk Liegeradrennrad in vielen Rennen vorne dabei war.
( Entsprechend leistungsfähige Fahrer vorausgesetzt.)
Wo kommen da die anderen Muskeln her?
Beim Wiegetritt wird zur Abwechslung in der Haltung die Oberkörpermuskulatur mit eingesetzt, aber eher nicht zum erhöhten Krafteinsatz. Lediglich um kurzfristig zu beschleunigen wird heftig am Lenker gezogen. Das treibt aber wie ex-4158 richtig bemerkte den Puls blitzschnell auf Anschlag,, ist also nur sehr kurz möglich.
Ich denke einfach die Ergonomie des Liegerads also,
die optimalen Sitzwinkel, die bestmöglichen Sitzlängen etc. ist noch lange nicht ausgereizt. Außerdem stellt sich die Frage wie die veränderte Lage im Raum den Kreislauf beschäftigt.
Meiner Meinung nach müßte bei gleicher Fahrerleistungsfähigkeit das gleiche Ergebnis in Form von Watt am Antriebsrad herauskommen. Für schnelle Beschleunigsorgien wird wohl immer das Aufrechtrad die besser Wahl sein, aber in gleichmäßigem Tempo den berghoch sehe ich keine prinzipiellen Nachteile des Liegerads.
Das ist bisher nicht so, dafür muß es Gründe geben.
Vielleicht liegts auch nur daran , daß die Dichte an guten Rennradlern weitaus höher ist als bei den Liegeradlern. Selbst die besten Liegeradler liegen ja ca. auf A Amateurniveau und nur ca. 30 bis 40 treiben in Deutschland ernsthaft Rennsport
mit dem Liegerad.
Gruß
Theodor
P.S. Sicher sind "Analysen" eines einzelnen Fahrers nicht besonders aussagekräftig, aber die aerodynamischen Vorteile sind unbestritten.
Sonst hätte ein Hans Wessels nicht mit 325 Watt Durchschnittsleistung 51,xx km/h Stundenweltrekord fahren können oder ein Thomas Schott regelmäßig um die 50 km/h bis zu 53 km/ bei Stundenrennen abgeliefert. Hans Wessels ist eher dünn, Thomas Schott wiegt locker seine 95 kg.