Posted by: Anonymous
Re: Rohloff Nabe undicht - 07/07/06 10:57 AM
In Antwort auf: f.hien
nun ja, dann müsste man ja ständig die übersetzung umbauen auf den jeweiligen einsazzweck, wär mir zu viel aufwand.
vorne 26 er und hinten 23er als grösstes ritzel ist aber nicht gerade bergtauglich. ich möchte mich nicht so quälen und meine knie kaputtmachen.
ich habe bei der rohloff vorn ein 40er kettenblatt und hinten ein 16er ritzel; dies entspricht bei einer kettenschaltung vorne 22 zähne und hinten 34er - ritzel. und diesen leichten gang benötige ich schon öfter.
(in der region in der ich wwohne ist es eben sehr hügelig.).
die max. entfaltung liegt immer noch bei ca 7,50 meter / pedalumdrehung und das ist mehr als genug, ich benutze sehr selten den 14. gang.
aber jeder hat seine prioritäten und seine persönlichen vorlieben.
ich möchte jedenfalls mit dem kettenschaltungssalat möglichst nichts zu tun haben, zumindest nicht am alltagsrad, welches einfach nur immer einsatzbereit sein soll mit minimaler pflege.
gruß
frank
ich bau nicht ständig um, nur wenns sinnvoll ist.
Z.B. vor einer geplanten längeren Tour mit speziellen Ansprüchen.
Ich wohne in Oberschwaben, 100 km Runden mit weniger als 800 Hm mußt du suchen. Der Oberschwabenradmarathon hat 2800 Hm auf 240 km. 26 /23 brauch ich aber nur bei sehr steilen Sachen so ab 13-15%.
Prinzipiell hast Du aber recht, leichtere Übersetzungen sind besser. Nur ohne Kraft gehts auch nicht, sonst rotiert man nur wie ein Hamster im Rad und kommt fast nicht vom Fleck.
Wenn ich eine Übersetzung brauche, daß ich einen 12%er langsamer als ein Fußgänger zurücklege, muß ich doch kein Fahrrad mitnehmen, da geh ich besser gleich zu Fuß.
Übersetzung ersetzt nicht das Training.
Das letzte Argument schein mir doch ein bißchen schizophren zu sein. Ging nicht der Thread davon aus , daß ein rohloffbestücktes Rad im Schadensfall mindestens eine Woche fahruntüchtig ist?
Ich fahr ja nun schon seit mehr als 30 Jahren Kettenschaltungen, aber eine Woche Stillstand wegen eines Schaltungsdefektes hatte ich noch nie.
Gruß
Theodor