Posted by: 7schläferfahrrad
Re: wieviel Höhenschlag duldet Ihr bein Mantel - 05/20/06 10:30 PM
Hallo Thomas,
natürlich ist die erste Prüfung des Rundlaufs mit den Augen, -je näher am Dackelschneider desto kritischer. Erst bei den ganz schmalen Dingern gibt es einen Ausschlag des "Popometers", bei allem unter 23 mm wird ein dicker Schlauchflicken schon spürbar...
Je fetter der Reifen, desto Wurscht. Eine klar abgegrenzte "Beule" ist aber auch bei den "Walzen" sichtbar, spürbar erst recht und somit geht der Reifenkadaver zurück zum Händler. Ich hab hier gerade ein Rad stehen mit einem äusserst brüchigen, wohl 5 Jahre alten Conti Avenue-Vorderradreifen, wenn es den zerbröselt: Pech gehabt! Auch wenn der noch die Angstwürmer an der Aussenseite hat (schönes Wort für die kleinen Gusskanäle
).
Wenn der Austausch nicht mehr länger hinauszuzögern ist, -kaufe ich nach Möglichkeit das gleiche Modell wieder.
Bestimmungsgemässen Gebrauch vorausgesetzt (der Rennreifen ist genausowenig zum Durchpflügen von Glasscherbenvierteln geeignet wie der Downhillreifen zum Langstreckenrennen), können so ziemlich alle Reifenhersteller ab einer gewissen Preisklasse ihren Job. Wer sagt, er habe jetzt einen XY-Reifen vorzeitig gewechselt, deswegen wolle er nie wieder einen von dieser Firma kaufen, hat die Grundregeln der Empirie nicht begriffen. Wenn mir mein Händler sagt, von besagtem Modell habe er 5-10 Reklamationen pro Woche, dann beeindruckt mich das viel mehr (wenn er die dann auch noch aus seinem Programm nimmt!).
Was sich nicht gewaltfrei aufziehen lässt und auch mit Gleitmittel, Walken, der bösen Montagezange des Schraubers und Pumpen auf Maximaldruck nicht kurieren lässt, das wird gar nicht erst gefahren!
Wenn die Idealkombi von Felge, Schlauch und Reifen gefunden ist:
"Never change a winning team!"
Dann hilft nur noch, zu hoffen, dass das jeweilige Nachfolgemodell keine Verschlimmbesserung bringt.
Axel
natürlich ist die erste Prüfung des Rundlaufs mit den Augen, -je näher am Dackelschneider desto kritischer. Erst bei den ganz schmalen Dingern gibt es einen Ausschlag des "Popometers", bei allem unter 23 mm wird ein dicker Schlauchflicken schon spürbar...
Je fetter der Reifen, desto Wurscht. Eine klar abgegrenzte "Beule" ist aber auch bei den "Walzen" sichtbar, spürbar erst recht und somit geht der Reifenkadaver zurück zum Händler. Ich hab hier gerade ein Rad stehen mit einem äusserst brüchigen, wohl 5 Jahre alten Conti Avenue-Vorderradreifen, wenn es den zerbröselt: Pech gehabt! Auch wenn der noch die Angstwürmer an der Aussenseite hat (schönes Wort für die kleinen Gusskanäle

Wenn der Austausch nicht mehr länger hinauszuzögern ist, -kaufe ich nach Möglichkeit das gleiche Modell wieder.
Bestimmungsgemässen Gebrauch vorausgesetzt (der Rennreifen ist genausowenig zum Durchpflügen von Glasscherbenvierteln geeignet wie der Downhillreifen zum Langstreckenrennen), können so ziemlich alle Reifenhersteller ab einer gewissen Preisklasse ihren Job. Wer sagt, er habe jetzt einen XY-Reifen vorzeitig gewechselt, deswegen wolle er nie wieder einen von dieser Firma kaufen, hat die Grundregeln der Empirie nicht begriffen. Wenn mir mein Händler sagt, von besagtem Modell habe er 5-10 Reklamationen pro Woche, dann beeindruckt mich das viel mehr (wenn er die dann auch noch aus seinem Programm nimmt!).
Was sich nicht gewaltfrei aufziehen lässt und auch mit Gleitmittel, Walken, der bösen Montagezange des Schraubers und Pumpen auf Maximaldruck nicht kurieren lässt, das wird gar nicht erst gefahren!
Wenn die Idealkombi von Felge, Schlauch und Reifen gefunden ist:
"Never change a winning team!"
Dann hilft nur noch, zu hoffen, dass das jeweilige Nachfolgemodell keine Verschlimmbesserung bringt.
Axel