Posted by: BikeZombie
Re: tachojustierung - 09/04/05 08:11 PM
Hallo, Rainer!
Das ''Problem'' beschäftigte mich - als Statistik-Freak - auch einmal, bis ich Faktoren wie Messfehler, Reifenabnutzung oder Luftdruck ins ''Zehntel-Promille-Reich'' verwies. Ich wollte mich nicht zum Sklaven meines Tachos oder Fahrtenbuches machen.
Um trotzdem ein von mir akzeptiertes Messergebnis zu erhalten (und dabei nicht nach oben hin zu schummeln!), ging ich folgendermaßen vor: Ich markierte den aufgepumpten Reifen mit Edding an einer beliebigen Stelle auf der Lauffläche, nahm ein Maßband und legte es stramm und ohne ''Kurven'' auf diese Fläche. Da so ein Band aber meistens nur eine Länge von 150 cm hat, kommt man um eine ''Zwischenmarkierung'' nicht ´rum. Dort legt man - natürlich unter Berücksichtigung der Strichstärke der Markierung! - das Band erneut an und misst bis zum Ausgangspunkt. Addiert beide Werte und zieht - understatement-mäßig - zwei Millimeter ab. Sporadisch kann man die Profiltiefe der Lauffläche mit dem Tiefenmessschieber ermitteln und den Abrieb dann über die Umfangsformel vom anfangs gemessenen Wert abziehen. Wenn man will. . .
Noch ein Gedanke zum Reifendruck: Ist der nicht vollkommen unerheblich? Trifft Punkt X eines Reifens nicht immer nach genau der gleichen Strecke auf die Straße, egal, wieviel Luft in ihm ist? Der Reifen nimmt doch nicht an Umfang zu, wenn er statt mit zwei mit drei oder vier bar ''gefüllt'' ist - oder?!? Und wenn sich der Reifen an der Stelle, an der er auf der Straße aufliegt, eindrückt, verändert sich dadurch doch nicht sein Umfang - oder?!
Gruß, Paule
Das ''Problem'' beschäftigte mich - als Statistik-Freak - auch einmal, bis ich Faktoren wie Messfehler, Reifenabnutzung oder Luftdruck ins ''Zehntel-Promille-Reich'' verwies. Ich wollte mich nicht zum Sklaven meines Tachos oder Fahrtenbuches machen.
Um trotzdem ein von mir akzeptiertes Messergebnis zu erhalten (und dabei nicht nach oben hin zu schummeln!), ging ich folgendermaßen vor: Ich markierte den aufgepumpten Reifen mit Edding an einer beliebigen Stelle auf der Lauffläche, nahm ein Maßband und legte es stramm und ohne ''Kurven'' auf diese Fläche. Da so ein Band aber meistens nur eine Länge von 150 cm hat, kommt man um eine ''Zwischenmarkierung'' nicht ´rum. Dort legt man - natürlich unter Berücksichtigung der Strichstärke der Markierung! - das Band erneut an und misst bis zum Ausgangspunkt. Addiert beide Werte und zieht - understatement-mäßig - zwei Millimeter ab. Sporadisch kann man die Profiltiefe der Lauffläche mit dem Tiefenmessschieber ermitteln und den Abrieb dann über die Umfangsformel vom anfangs gemessenen Wert abziehen. Wenn man will. . .
Noch ein Gedanke zum Reifendruck: Ist der nicht vollkommen unerheblich? Trifft Punkt X eines Reifens nicht immer nach genau der gleichen Strecke auf die Straße, egal, wieviel Luft in ihm ist? Der Reifen nimmt doch nicht an Umfang zu, wenn er statt mit zwei mit drei oder vier bar ''gefüllt'' ist - oder?!? Und wenn sich der Reifen an der Stelle, an der er auf der Straße aufliegt, eindrückt, verändert sich dadurch doch nicht sein Umfang - oder?!
Gruß, Paule