Posted by: zwerginger
Re: Bitte um Aufbau-Tipps für mein neues Patria Te - 05/28/05 09:26 PM
Warum Scheibenbremsen?
Wegen der Betriebssicherheit.
Im Modelljahr 03 entschloss ich mich zunächst vorne solch ein Ding anzuschaffen - eine Julie.
Seit etwa zwei Jahren kann man sagen, dass Fahrradscheibenbremsen ihre Kinderkrankheiten überwunden haben.
Ich würde mal behaupten, dass der größte Teil quietschender Disks heute fehlerhafter Montage geschuldet
ist, und das häufig sogar "ab Werk". Eine Scheibenbremse zu montieren und zu warten, ist indes nicht schwierig.
Öllecks dürften auch der Vergangenheit angehören und überhitzte Leitungen,
die plötzlich am Hang durchschmelzen sind ebenfalls Horror von gestern. Worauf man achten sollte, ist,
dass die Bremse dem Einsatzzweck angepasst ist. Für uns Spediteure und Schwerlaster wird da meist die
Magura Luise FR als käufliches Optimum genannt. Aber andere Hersteller holen ebenfalls auf.
Avid soll qualitativ nahe an Magura dran sein, wie man hört.
Was ist nun der echte Vorteil der Scheibe?
Perfekte Dosierbarkeit, optimales Nassbremsverhalten, geringerer Verschleiß aller beteiligter Teile
als bei der Felgenbremse (trifft auf Magura zu) und letztlich das gute Gefühl jederzeit mit der dicken Fuhre
zum stehen kommen zukönnen, sprechen für die Scheibe.
Für mich war die V-Bremse jedenfalls im Winter 02/03 endgültig Geschichte. Bei Regen, Nebel, Schnee und Eis
nahe am Russisch Roulette, wann und ob die Kiste zum stehen kommt - von brachial abrupt bis felgenfressend
schleifend war alles drin und das im morgentlichen Berufsverkehr. Ein paar Stürze waren in dem Winter auch dabei.
Und was soll ich sagen, seit die Julie drauf ist habe ich keinerlei Probleme mehr, ich bin vom Wetter unabhängig, wenn´s ums anhalten geht.
Das ist für mich das wichtigste Argument für die Scheibe.
Wer die Scheibe nicht braucht -
Wenn das Rad vor allem bei Trockenheit, nicht ganzjährig zum Einsatz kommt oder nicht schwer beladen wird,
da tut´s auch die Seilzugbremse.
Und warum hat mein neues Rad keine scheibe, wenn sie doch so gut ist?
Vor allem fürchte ich Schäden beim Transport im Flieger. Aber auch das Argument, dass so eine Scheibe schon mal verbiegen kann,
finde ich nicht abwegig. Bei meinem neuen Reisegerät habe ich darauf geachtet, dass das Rad auf sowenig exponierten Teilen
wie möglich besteht und dass die Gesamtoberfläche aller Komponenten möglichst gering ist. Sclichter Gedanke Dann wird weniger dreckig,
es kann aber auch nicht soviel schädliche Einwirkungen von außen geben.Logische Folge:
Die kompakteste, einfachste Bremse ist meine - Magura Firmtech.
Micha
Wegen der Betriebssicherheit.
Im Modelljahr 03 entschloss ich mich zunächst vorne solch ein Ding anzuschaffen - eine Julie.
Seit etwa zwei Jahren kann man sagen, dass Fahrradscheibenbremsen ihre Kinderkrankheiten überwunden haben.
Ich würde mal behaupten, dass der größte Teil quietschender Disks heute fehlerhafter Montage geschuldet
ist, und das häufig sogar "ab Werk". Eine Scheibenbremse zu montieren und zu warten, ist indes nicht schwierig.
Öllecks dürften auch der Vergangenheit angehören und überhitzte Leitungen,
die plötzlich am Hang durchschmelzen sind ebenfalls Horror von gestern. Worauf man achten sollte, ist,
dass die Bremse dem Einsatzzweck angepasst ist. Für uns Spediteure und Schwerlaster wird da meist die
Magura Luise FR als käufliches Optimum genannt. Aber andere Hersteller holen ebenfalls auf.
Avid soll qualitativ nahe an Magura dran sein, wie man hört.
Was ist nun der echte Vorteil der Scheibe?
Perfekte Dosierbarkeit, optimales Nassbremsverhalten, geringerer Verschleiß aller beteiligter Teile
als bei der Felgenbremse (trifft auf Magura zu) und letztlich das gute Gefühl jederzeit mit der dicken Fuhre
zum stehen kommen zukönnen, sprechen für die Scheibe.
Für mich war die V-Bremse jedenfalls im Winter 02/03 endgültig Geschichte. Bei Regen, Nebel, Schnee und Eis
nahe am Russisch Roulette, wann und ob die Kiste zum stehen kommt - von brachial abrupt bis felgenfressend
schleifend war alles drin und das im morgentlichen Berufsverkehr. Ein paar Stürze waren in dem Winter auch dabei.
Und was soll ich sagen, seit die Julie drauf ist habe ich keinerlei Probleme mehr, ich bin vom Wetter unabhängig, wenn´s ums anhalten geht.
Das ist für mich das wichtigste Argument für die Scheibe.
Wer die Scheibe nicht braucht -
Wenn das Rad vor allem bei Trockenheit, nicht ganzjährig zum Einsatz kommt oder nicht schwer beladen wird,
da tut´s auch die Seilzugbremse.
Und warum hat mein neues Rad keine scheibe, wenn sie doch so gut ist?
Vor allem fürchte ich Schäden beim Transport im Flieger. Aber auch das Argument, dass so eine Scheibe schon mal verbiegen kann,
finde ich nicht abwegig. Bei meinem neuen Reisegerät habe ich darauf geachtet, dass das Rad auf sowenig exponierten Teilen
wie möglich besteht und dass die Gesamtoberfläche aller Komponenten möglichst gering ist. Sclichter Gedanke Dann wird weniger dreckig,
es kann aber auch nicht soviel schädliche Einwirkungen von außen geben.Logische Folge:
Die kompakteste, einfachste Bremse ist meine - Magura Firmtech.
Micha