Posted by: rouleur
Rahmenbruch und Garantieleistungen - 09/23/05 04:41 PM
Hallo an das gesamte Radforum,
ich lese schon seit längerem im Rad-Forum und habe mich gerade angemeldet, da ich nun gern eine Frage stellen möchte.
Mir platzt nämlich langsam der Kragen, aber langsam...
Vor drei Jahren, Ende August 2002, hab ich mir für anstehende Radreisen ein schönes Rad gekauft, von einem recht bekannten deutschen Hersteller, hat mich immerhin über 700 Euro gekostet. Das wichtigste war mir, es war in Rahmenhöhe 64cm erhältlich, meine Wahl bei 95 cm Schrittlänge.
Ich war damit vor zwei Jahren in Spanien, letztes Jahr in den Alpen und im Juli in Frankreich. Wenn man vom ersten Sattel, dem Lenker und einem Reifen absieht, die ruhig etwas haltbarer hätten sein können, bin ich auch zufrieden damit ... gewesen!
Vor zweieinhalb Wochen kam dann nämlich das Unerwartete. Wieder unterwegs, in den Pyrenäen, brach mir auf einem längeren Anstieg das rechte Ausfallende an der Kettenstrebe. Der Rahmen hatte mich erst ca. 8500 km begleitet! Ich war so wütend, ich brachte erstmal gar kein Wort raus...
Bin dann getrampt und gelaufen und habe sogar eine Firma gefunden, wo man mir das (zur Beendigung der Reise) zusammengeschweißt hat.
Wieder daheim, ging ich zum Händler, wegen der 10 Jahre Garantie auf Rahmenbruch. Der hat dann auch den Fabrikanten angerufen und siehe da, der Rahmen wird nicht mehr hergestellt... Nun hat sich auch herausgestellt, dass dort kein Rahmen in RH 64 cm vorrätig ist. So hat man einen anderen Rahmen mit anderem Steuerrohrmaß und dazu eine Gabel ohne Farbgarantie vorgeschlagen, jedoch Rahmen in RH 60 cm.
Meine Frage ist, habe ich als Kunde nicht Anspruch auf einen Rahmen, der mir passt? Oder bin ich gezwungen, mir diese Notlösung anzutun?
Da wäre es mir lieber, man zahlte mir eine Entschädigung, damit ich mir einen anderen richtig großen Rahmen kaufen kann.
Oder könnte man den Hersteller verpflichten, den Rahmen fachgerecht zu reparieren, also das Ausfallende auszulöten, ein neues einzulöten und anschließend den Rahmen zu lackieren?
Ihr seht schon, ich hab einige Fragen, kenn mich da halt noch nicht aus. Bei meinem ersten Rahmenbruch genau an derselben Stelle, vor knapp zwei Jahren, hatte ich keinen Garantieanspruch mehr, jener Rahmen war auch schon fast 8 Jahre alt.
Ich hab auch schon einiges zum Thema Rahmenbrüche hier gelesen, aber welche Rechte der Kunde nun wirklich hat, ist mir nicht so deutlich geworden.
Daran schließt sich natürlich irgendwann die Frage an, welcher große (Stahl-)Rahmen mehrere zehntausend Kilometer mit mir (90-95 kg) und Gepäck (15-25 kg) durchhält. Habe den Eindruck, Nishiki Timbuk könnte meinen Erwartungen gerecht werden, Velotraum cross crmo vermutlich auch. Jedoch hat die Stabilität auch ihren Preis.
Würde mich freuen, wenn ihr ein paar Antworten auf meine Fragen habt. Zweifele etwas an einer kundenorientierten Garantiefallabwicklung.
Und am Material zweifele ich schon länger!
Freundliche Grüße,
rouleur
ich lese schon seit längerem im Rad-Forum und habe mich gerade angemeldet, da ich nun gern eine Frage stellen möchte.
Mir platzt nämlich langsam der Kragen, aber langsam...
Vor drei Jahren, Ende August 2002, hab ich mir für anstehende Radreisen ein schönes Rad gekauft, von einem recht bekannten deutschen Hersteller, hat mich immerhin über 700 Euro gekostet. Das wichtigste war mir, es war in Rahmenhöhe 64cm erhältlich, meine Wahl bei 95 cm Schrittlänge.
Ich war damit vor zwei Jahren in Spanien, letztes Jahr in den Alpen und im Juli in Frankreich. Wenn man vom ersten Sattel, dem Lenker und einem Reifen absieht, die ruhig etwas haltbarer hätten sein können, bin ich auch zufrieden damit ... gewesen!
Vor zweieinhalb Wochen kam dann nämlich das Unerwartete. Wieder unterwegs, in den Pyrenäen, brach mir auf einem längeren Anstieg das rechte Ausfallende an der Kettenstrebe. Der Rahmen hatte mich erst ca. 8500 km begleitet! Ich war so wütend, ich brachte erstmal gar kein Wort raus...
Bin dann getrampt und gelaufen und habe sogar eine Firma gefunden, wo man mir das (zur Beendigung der Reise) zusammengeschweißt hat.
Wieder daheim, ging ich zum Händler, wegen der 10 Jahre Garantie auf Rahmenbruch. Der hat dann auch den Fabrikanten angerufen und siehe da, der Rahmen wird nicht mehr hergestellt... Nun hat sich auch herausgestellt, dass dort kein Rahmen in RH 64 cm vorrätig ist. So hat man einen anderen Rahmen mit anderem Steuerrohrmaß und dazu eine Gabel ohne Farbgarantie vorgeschlagen, jedoch Rahmen in RH 60 cm.
Meine Frage ist, habe ich als Kunde nicht Anspruch auf einen Rahmen, der mir passt? Oder bin ich gezwungen, mir diese Notlösung anzutun?
Da wäre es mir lieber, man zahlte mir eine Entschädigung, damit ich mir einen anderen richtig großen Rahmen kaufen kann.
Oder könnte man den Hersteller verpflichten, den Rahmen fachgerecht zu reparieren, also das Ausfallende auszulöten, ein neues einzulöten und anschließend den Rahmen zu lackieren?
Ihr seht schon, ich hab einige Fragen, kenn mich da halt noch nicht aus. Bei meinem ersten Rahmenbruch genau an derselben Stelle, vor knapp zwei Jahren, hatte ich keinen Garantieanspruch mehr, jener Rahmen war auch schon fast 8 Jahre alt.
Ich hab auch schon einiges zum Thema Rahmenbrüche hier gelesen, aber welche Rechte der Kunde nun wirklich hat, ist mir nicht so deutlich geworden.
Daran schließt sich natürlich irgendwann die Frage an, welcher große (Stahl-)Rahmen mehrere zehntausend Kilometer mit mir (90-95 kg) und Gepäck (15-25 kg) durchhält. Habe den Eindruck, Nishiki Timbuk könnte meinen Erwartungen gerecht werden, Velotraum cross crmo vermutlich auch. Jedoch hat die Stabilität auch ihren Preis.
Würde mich freuen, wenn ihr ein paar Antworten auf meine Fragen habt. Zweifele etwas an einer kundenorientierten Garantiefallabwicklung.
Und am Material zweifele ich schon länger!

Freundliche Grüße,
rouleur