Posted by: Radix
Re: Rohloff: Schwergängiges Schalten - 08/27/23 08:13 AM
In Antwort auf: regenfahrer
Erstmalig aufgefallen ist es mir bei Regenfahrten: Das Schalten in kleinere Gänge (und zwar egal von welcher Stufe aus in welche darunterliegende) war kaum noch möglich. Die erforderlichen Schaltkräfte konnte ich nicht mehr auf den Griff übertragen, weil dieser bei kräftigem Regen zu rutschig war.
Zunächst habe ich das dem Griffgummi zugerechnet. Es hatte schon mehr als 60.000 km hinter sich und war im trockenen Zustand leicht klebrig. Also habe ich es gegen ein neues ersetzt. In den letzten Tagen nun gab es reichlich Gelegenheit zu Regenfahrten und da musste ich nun feststellen, dass es mit dem neuen Griffgummi kein bisschen besser geworden ist.
Die Ursache liegt also woanders. Laut Rohloffs Fehlerbeschreibungsseite liegt es wohl an "Schaltzug 1", denn das Schalten in höhere Gänge ist kein Problem, auch nicht bei Nässe. Nach meinem Verständnis könnte eine Reduktion der Zugspannung da Abhilfe schaffen. Dazu müsste ich (wenn ich es richtig verstehe), den Schaltzuggegenhalter an der externen Ansteuerung weiter hineindrehen. Das geht nun aber nicht, weil er schon bis auf Anschlag eingedreht ist (so war es schon bei Auslieferung des Rades im Neuzustand).
Lediglich der Gegenhalter für "Zug 14" hat noch ca. 5 mm "Luft", aber das hilft hier nach meinem Verständnis nicht.
Laut Rohloff-Seite kann die Schwergängigkeit auf Zugverschleiß zurückzuführen sein. Nach mehr als 60.000 km würde ich das einem Schaltzug zugestehen. Die Anleitung zum Wechseln der Züge liest sich allerdings nicht so wie "das ist mal eben gemacht" - da habe ich etwas Respekt vor.
Jetzt also meine Frage an die Experten: Was tun?
(A) Einfach weiter so fahren und darauf hoffen, dass es nicht so oft so stark regnet, dass das Problem auftritt. Das wäre wohl für eine Weile noch verkraftbar (für mich). Was ich aber gerne vermeiden würde, ist, dass dadurch andere Teile in Mitleidenschaft gezogen werden. Könnte das passieren und was könnten die Folgen sein?
(B) Es gibt eine Lösung ohne Zugwechsel. Das wäre toll.
(C) Ein Zugwechsel wäre ratsam. Wie kompliziert ist das (für jemanden, der schon seit Jahrzehnten an Rädern schraubt, aber die Rohloff bisher einfach nur gefahren ist, weil sie eben läuft und läuft)? Wenn ich mir die angebotenen Sets ansehe (für um die 30 Euro), dann fällt mir auf, dass meine Züge beim Austritt aus dem Schaltgriff noch einige Zentimeter eine metallische Hülle haben, bevor die schwarze Außenhülle beginnt. Die angebotenen Sets haben das nicht.
Zunächst habe ich das dem Griffgummi zugerechnet. Es hatte schon mehr als 60.000 km hinter sich und war im trockenen Zustand leicht klebrig. Also habe ich es gegen ein neues ersetzt. In den letzten Tagen nun gab es reichlich Gelegenheit zu Regenfahrten und da musste ich nun feststellen, dass es mit dem neuen Griffgummi kein bisschen besser geworden ist.
Die Ursache liegt also woanders. Laut Rohloffs Fehlerbeschreibungsseite liegt es wohl an "Schaltzug 1", denn das Schalten in höhere Gänge ist kein Problem, auch nicht bei Nässe. Nach meinem Verständnis könnte eine Reduktion der Zugspannung da Abhilfe schaffen. Dazu müsste ich (wenn ich es richtig verstehe), den Schaltzuggegenhalter an der externen Ansteuerung weiter hineindrehen. Das geht nun aber nicht, weil er schon bis auf Anschlag eingedreht ist (so war es schon bei Auslieferung des Rades im Neuzustand).
Lediglich der Gegenhalter für "Zug 14" hat noch ca. 5 mm "Luft", aber das hilft hier nach meinem Verständnis nicht.
Laut Rohloff-Seite kann die Schwergängigkeit auf Zugverschleiß zurückzuführen sein. Nach mehr als 60.000 km würde ich das einem Schaltzug zugestehen. Die Anleitung zum Wechseln der Züge liest sich allerdings nicht so wie "das ist mal eben gemacht" - da habe ich etwas Respekt vor.
Jetzt also meine Frage an die Experten: Was tun?
(A) Einfach weiter so fahren und darauf hoffen, dass es nicht so oft so stark regnet, dass das Problem auftritt. Das wäre wohl für eine Weile noch verkraftbar (für mich). Was ich aber gerne vermeiden würde, ist, dass dadurch andere Teile in Mitleidenschaft gezogen werden. Könnte das passieren und was könnten die Folgen sein?
(B) Es gibt eine Lösung ohne Zugwechsel. Das wäre toll.
(C) Ein Zugwechsel wäre ratsam. Wie kompliziert ist das (für jemanden, der schon seit Jahrzehnten an Rädern schraubt, aber die Rohloff bisher einfach nur gefahren ist, weil sie eben läuft und läuft)? Wenn ich mir die angebotenen Sets ansehe (für um die 30 Euro), dann fällt mir auf, dass meine Züge beim Austritt aus dem Schaltgriff noch einige Zentimeter eine metallische Hülle haben, bevor die schwarze Außenhülle beginnt. Die angebotenen Sets haben das nicht.
Moin, ich hatte in etwa das gleiche Phänomen letztes Jahr am Ende meine Radreise, allerdings unabhängig vom Wetter. Konnte gar nicht mehr in die vier unteren Gänge schalten. Zu Hause alles durchprobiert, Rohloff selbst ließ sich problemlos direkt schalten, Schalthebel ließ sich jedoch auch bei abgebauter Schaltbox nicht in die unteren vier Gänge bewegen. Schaltbox nach Anleitung aufgeschraubt und da waren die Seile in der Seiltrommel bzw. an einem der Seile der Abschnitt kurz vor der Seiltrommel komplett aufgedröselt, hat also jede Bewegung in Richtung Seiltrommel verhindert. Also neue original Rohloff Schaltzüge (Züge inkl. Hülle) und neue Seiltrommel geordert und installiert, denn die Seiltrommel war auch schon recht ramponiert in den Zugführungen. Hülle, weil die war an einer Befestigungsstelle ebenfalls ramponiert.
Montage war doch recht spannend und nervenaufreibend fürs erste Mal


Die Züge/Trommel hatten allerdings erst ca. 11000 km hinter sich; ich schalte aber auch bestimmt fünfmal so vie wie der Durchschnitt
