Posted by: derSammy
Re: suche Kurbelgarnitur 9-fach, 170mm, Vierkant - 01/03/23 12:26 PM
Hallo Georg,
so ganz ist mir noch nicht klar, was du wirklich erreichen willst/suchst. Vierkantkurbel mit 170mm sollte eigentlich nicht wirklich ein Problem sein. Wenn die Kettenblätter direkt passen: Jackpot, wenn nicht, musst du die halt passend nachkaufen.
Spannender beim Tandem finde ich so Fragen wie:
(1) Wie machst du das mit der Synchronkette? Links? Rechts? Wenn klassisch links, dann brauchst du für diese Seite (und vorn auch rechts) ja sowieso noch spezifische Tandemkurbeln. Und da ist die Auswahl wirklich beschränkt, da musst du nehmen, was du bekommst. Und das legt dir dann auch z.B. die Tretlager schon recht fest. Eine halbwegs dazu passende Kurbel zu bekommen, dürfte dann schon einschränkender sein.
(2) Wie ist denn die Einbaubreite hinten? Soll das Hinterrad bleiben? Wenn da tandemtypisch Überbreite (wie z.B. 148mm) verbaut ist, kann die Kettenlinie auch sehr weit außen liegen.
Ja, mit Vierkant kann man das in der Tat noch etwas variieren, aber das wird dann dennoch schnell exotisch. In Schottland haben wir mal ein Tandempärchen mit Tretlagerschaden getroffen. Die haben eine exorbitant breite Vierkantachse zu einem Händler vorausschicken lassen müssen und einige Radreisetage so verloren...
(3) Wie ist das denn mechanisch genau mit dem doppelten Freilauf realisiert? Das ist ziemlich sicher eine sehr spezielle Eigenlösung. Das wird voraussichtlich auch eine größere Baustelle für dich erstmal.
Ich habs ja schon manchmal geschrieben: Am Tandem gibt es einige gute Argumente für ne Rohloff, wenn die dran passt:
- sie kommt mit dem Drehmoment klar und es sind recht kleine Gänge möglich
- du kannst die Synchronkette rechts legen, brauchst dann nur zwei 08/15-Standard-Kurbelgarnituren, die beim Stoker zweifach, die vorn einfach bestückt.
- die ganze Schaltlogik (auf welchem Blatt liegt die Kette gerade?), Kraft beim Schalten wegnehmen usw. ist m.E. einfacher als bei Kettenschaltung
- keine Frickelei mit Schaltwerken außerhalb deren spezifizierter Kapazität und keine Dreifachumwerfer, die mit großen Sprüngen und extremen Schwenkbereichen klar kommen müssen.
- die Hinterräder sind auch bei "nur" 135mm Einbauweite sehr stabil und robust
- du hast kaum tandemspezifische Spezialteile an Board
so ganz ist mir noch nicht klar, was du wirklich erreichen willst/suchst. Vierkantkurbel mit 170mm sollte eigentlich nicht wirklich ein Problem sein. Wenn die Kettenblätter direkt passen: Jackpot, wenn nicht, musst du die halt passend nachkaufen.
Spannender beim Tandem finde ich so Fragen wie:
(1) Wie machst du das mit der Synchronkette? Links? Rechts? Wenn klassisch links, dann brauchst du für diese Seite (und vorn auch rechts) ja sowieso noch spezifische Tandemkurbeln. Und da ist die Auswahl wirklich beschränkt, da musst du nehmen, was du bekommst. Und das legt dir dann auch z.B. die Tretlager schon recht fest. Eine halbwegs dazu passende Kurbel zu bekommen, dürfte dann schon einschränkender sein.
(2) Wie ist denn die Einbaubreite hinten? Soll das Hinterrad bleiben? Wenn da tandemtypisch Überbreite (wie z.B. 148mm) verbaut ist, kann die Kettenlinie auch sehr weit außen liegen.
Ja, mit Vierkant kann man das in der Tat noch etwas variieren, aber das wird dann dennoch schnell exotisch. In Schottland haben wir mal ein Tandempärchen mit Tretlagerschaden getroffen. Die haben eine exorbitant breite Vierkantachse zu einem Händler vorausschicken lassen müssen und einige Radreisetage so verloren...
(3) Wie ist das denn mechanisch genau mit dem doppelten Freilauf realisiert? Das ist ziemlich sicher eine sehr spezielle Eigenlösung. Das wird voraussichtlich auch eine größere Baustelle für dich erstmal.
Ich habs ja schon manchmal geschrieben: Am Tandem gibt es einige gute Argumente für ne Rohloff, wenn die dran passt:
- sie kommt mit dem Drehmoment klar und es sind recht kleine Gänge möglich
- du kannst die Synchronkette rechts legen, brauchst dann nur zwei 08/15-Standard-Kurbelgarnituren, die beim Stoker zweifach, die vorn einfach bestückt.
- die ganze Schaltlogik (auf welchem Blatt liegt die Kette gerade?), Kraft beim Schalten wegnehmen usw. ist m.E. einfacher als bei Kettenschaltung
- keine Frickelei mit Schaltwerken außerhalb deren spezifizierter Kapazität und keine Dreifachumwerfer, die mit großen Sprüngen und extremen Schwenkbereichen klar kommen müssen.
- die Hinterräder sind auch bei "nur" 135mm Einbauweite sehr stabil und robust
- du hast kaum tandemspezifische Spezialteile an Board