Posted by: 7schläferfahrrad
Re: Sattel-/(Renn-)Lenker-Einstellungen - 02/07/05 04:58 PM
Hallo Thies,
in letzter Konsequenz muss jeder die für sich passende Einstellung austesten, das ist ein oft langwieriger Prozess, der am besten mit dem nötigen Werkzeug auf der "Hausstrecke" unter möglichst vergleichbaren Bedingungen gemacht werden sollte, wichtig dabei: Geduld, das heisst Änderungen nur in kleinen Schritten, sonst bist du völlig konfus, weil du an der "Idealposition" vorbei verstellt hast. Spacer sind o.k. Es gibt einen Adapter, der für Aheadvorbau auf Schraubgabel gedacht ist, der kostet nicht viel und ist für dein Provisorium geeignet. Sattel und Lenker gleichhoch kann hinkommen, für eher entspanntes Fahren gehe eher mal von den +2 weg. Zuerst sollte die Sattelhöhe stimmen: ich fange etwas zu tief an und lasse einen Mitfahrer darauf achten, das beim Treten keine "Hüftwackelei" zu sehen ist (von hinten!), in kleinen Schritten erhöhen, bis zu den ersten Anzeichen von "Elvis", dann einen Schritt zurück! Nach der so ermittelten Sitzhöhe die Lenkerhöhe einrichten. Lenker so einstellen, dass die unteren Rohre waagerecht verlaufen, die Spitze des Bremshebels sollte jetzt mit der Unterkante des Rohrs fluchten oder knapp höher liegen. Jetzt die Hände auf die Bremshebelgummis, Daumen nach innen, beim Blick nach unten sollte jetzt der Lenker die Vorderradnabe verdecken. Diese Position sollte sich über längere Zeit bequem einhalten lassen.
Von der richtigen Tretkurbellänge und Pedalposition bin ich jetzt mal ausgegangen.
Pedalposition ist Grosszehengrundgelenk über Pedalachse, falls nicht schon längst angebaut, dies ist die Gelegenheit, sich auch gleich noch an Systempedale zu gewöhnen. Die Pedalplatten mit der grösseren seitlichen Beweglichkeit auswählen, das könnte was mit dem Knieproblem zu tun haben.
So, jetzt reicht es erstmal! Beim nächsten Mal stellen wir dann fest, ob du Goofy oder Regular bist, ob deine Beinlängendifferenz normal ist...
All diese Regeln habe ich nicht selbst erfunden, aber schon oft ausprobiert, meistens funktioniert es, das wichtigste: Geduld und die "Feineinstellung" in kleinen Schritten.
Axel
in letzter Konsequenz muss jeder die für sich passende Einstellung austesten, das ist ein oft langwieriger Prozess, der am besten mit dem nötigen Werkzeug auf der "Hausstrecke" unter möglichst vergleichbaren Bedingungen gemacht werden sollte, wichtig dabei: Geduld, das heisst Änderungen nur in kleinen Schritten, sonst bist du völlig konfus, weil du an der "Idealposition" vorbei verstellt hast. Spacer sind o.k. Es gibt einen Adapter, der für Aheadvorbau auf Schraubgabel gedacht ist, der kostet nicht viel und ist für dein Provisorium geeignet. Sattel und Lenker gleichhoch kann hinkommen, für eher entspanntes Fahren gehe eher mal von den +2 weg. Zuerst sollte die Sattelhöhe stimmen: ich fange etwas zu tief an und lasse einen Mitfahrer darauf achten, das beim Treten keine "Hüftwackelei" zu sehen ist (von hinten!), in kleinen Schritten erhöhen, bis zu den ersten Anzeichen von "Elvis", dann einen Schritt zurück! Nach der so ermittelten Sitzhöhe die Lenkerhöhe einrichten. Lenker so einstellen, dass die unteren Rohre waagerecht verlaufen, die Spitze des Bremshebels sollte jetzt mit der Unterkante des Rohrs fluchten oder knapp höher liegen. Jetzt die Hände auf die Bremshebelgummis, Daumen nach innen, beim Blick nach unten sollte jetzt der Lenker die Vorderradnabe verdecken. Diese Position sollte sich über längere Zeit bequem einhalten lassen.
Von der richtigen Tretkurbellänge und Pedalposition bin ich jetzt mal ausgegangen.
Pedalposition ist Grosszehengrundgelenk über Pedalachse, falls nicht schon längst angebaut, dies ist die Gelegenheit, sich auch gleich noch an Systempedale zu gewöhnen. Die Pedalplatten mit der grösseren seitlichen Beweglichkeit auswählen, das könnte was mit dem Knieproblem zu tun haben.
So, jetzt reicht es erstmal! Beim nächsten Mal stellen wir dann fest, ob du Goofy oder Regular bist, ob deine Beinlängendifferenz normal ist...
All diese Regeln habe ich nicht selbst erfunden, aber schon oft ausprobiert, meistens funktioniert es, das wichtigste: Geduld und die "Feineinstellung" in kleinen Schritten.
Axel
