Posted by: buche
Re: Mein Fahrrad und nötige Veränderungen - 07/05/21 07:05 AM
Hallo Jan,
hast du einen Plan, wo und auf welchen Strecken du fahren möchtest? Wenn du eher ins Gebirge willst (Schwarzwald ist da eine tolle Übung) und Hauptsache fahren, dann bist du mit weniger Zeugs am Rad besser dran. Wenn du lieber flache Flußradwege abfährst und dabei häufig Pausen machst, kannst du dir viel Luxus erlauben. Bis hin zur Mitnahme von Klapphockern oder Tischchen für den Gepäckträger
Ich habe schon Leute auf klapprigen Damenrädern auf Radreise getroffen, die ihr Gepäck im Drahtkorb auf'm Gepäckträger festgeschnallt haben. Ich habe auch schon jemanden getroffen, der sich kurzerhand ein Vorderrad aus einem weggeworfenen Rad im Straßengraben ausgebaut hat, weil seins kaputt war. Ich habe aber ebenfalls schon Radreisende getroffen, die eine Woche im Hotel herumsaßen und auf ein Paket mit Original-Ersatzteilen gewartet haben.
Radreise ist eher Kopfsache -- es kommt viel mehr auf einen guten Plan und ein bisschen Flexibilität an, als aufs Material. Sieh zu dass du auf deinem Rad gut fahren kannst (Sattel, Sitzposition), sieh zu dass keine esoterischen Teile dran sind die sich bei einem Defekt unterwegs nicht leicht ersetzen lassen bzw. nimm entsprechendes mit (Ersatzbremsklötze!), sieh zu dass du nicht mit ungestesteten nagelneuen und auch nicht mit verschlissenen Komponenten startest (Reifen, Ritzel, Kette, Bremsen, Schaltzüge), und los gehts! Behalte dabei im Hinterkopf, dass du ja jederzeit in den Zug oder Bus nach Hause steigen kannst, wenn es keinen Spaß mehr macht oder das Rad zickt. Du findest über dein Handy in Westeuropa auch jederzeit 'ne feste Unterkunft oder den nächsten Fahrradhändler. Du kannst also ganz entspannt unterwegs sein.
LG Erik
hast du einen Plan, wo und auf welchen Strecken du fahren möchtest? Wenn du eher ins Gebirge willst (Schwarzwald ist da eine tolle Übung) und Hauptsache fahren, dann bist du mit weniger Zeugs am Rad besser dran. Wenn du lieber flache Flußradwege abfährst und dabei häufig Pausen machst, kannst du dir viel Luxus erlauben. Bis hin zur Mitnahme von Klapphockern oder Tischchen für den Gepäckträger

Ich habe schon Leute auf klapprigen Damenrädern auf Radreise getroffen, die ihr Gepäck im Drahtkorb auf'm Gepäckträger festgeschnallt haben. Ich habe auch schon jemanden getroffen, der sich kurzerhand ein Vorderrad aus einem weggeworfenen Rad im Straßengraben ausgebaut hat, weil seins kaputt war. Ich habe aber ebenfalls schon Radreisende getroffen, die eine Woche im Hotel herumsaßen und auf ein Paket mit Original-Ersatzteilen gewartet haben.
Radreise ist eher Kopfsache -- es kommt viel mehr auf einen guten Plan und ein bisschen Flexibilität an, als aufs Material. Sieh zu dass du auf deinem Rad gut fahren kannst (Sattel, Sitzposition), sieh zu dass keine esoterischen Teile dran sind die sich bei einem Defekt unterwegs nicht leicht ersetzen lassen bzw. nimm entsprechendes mit (Ersatzbremsklötze!), sieh zu dass du nicht mit ungestesteten nagelneuen und auch nicht mit verschlissenen Komponenten startest (Reifen, Ritzel, Kette, Bremsen, Schaltzüge), und los gehts! Behalte dabei im Hinterkopf, dass du ja jederzeit in den Zug oder Bus nach Hause steigen kannst, wenn es keinen Spaß mehr macht oder das Rad zickt. Du findest über dein Handy in Westeuropa auch jederzeit 'ne feste Unterkunft oder den nächsten Fahrradhändler. Du kannst also ganz entspannt unterwegs sein.
LG Erik