Posted by: derSammy
Re: Trekkinggabel für 203mm? - 05/19/21 10:37 PM
Ich wäre bei der "Schmerzbefreitheit" nicht ganz so schnell dabei. Wir hatten am Reisetandem ja mal eine leichte Alugabel, war eine Fehlkonfiguration.
Aber die hat mit einer 200er Scheibe irgendwann einfach schlicht versagt. Knack. Der Gabelholm ist direkt über der Scheibenbremsaufnahme glatt durchgebrochen.
Den finalen Stoß gab keine Monsterbremsung sondern ein verhältnismäßig harmloses Bremsmanöver von 10km/h auf null bergauf (!) an einem Stoppschild. Ursächlich war also ein Dauerschwingbruch an der durch das Schweißen strapaziertesten Stelle des Gabelholms, sicher nicht einzelne zu heftige Bremsmanöver.
Klar, unsere Kombination (200er Scheibe, Tandem, Leichtbaugabel bis maximal 180mm und mit Gewichtsbeschränkung) war maximalst unglücklich, Welten weg von der Spezifikation. Aber mit so einer Live-Erfahrung im Hinterkopf hält man sich deutlich eher an die Herstellervorgaben.
P.S.: Eine andere Leichtbaugabel habe ich zum Glück vor einem (Durch-)Bruch entsorgt. Sie wurde mit 180er-Scheibe betrieben und auch da bildete sich besagter Riss direkt oberhalb der Schweißnaht der Scheibenbremsaufnahme. Und das war an meinem Alltagsrad, nicht am Tandem.
Was ich für mich mitgenommen habe: Wenn man die Gabel durch eine Scheibenbremse derart heftig belasten will, dann gehört da eine Steckachse rein. Leichtbau ist an der Stelle fehl am Platz und solange man es nicht unbedingt muss, besser etwas sachter beim Bremsen.
Aber die hat mit einer 200er Scheibe irgendwann einfach schlicht versagt. Knack. Der Gabelholm ist direkt über der Scheibenbremsaufnahme glatt durchgebrochen.
Den finalen Stoß gab keine Monsterbremsung sondern ein verhältnismäßig harmloses Bremsmanöver von 10km/h auf null bergauf (!) an einem Stoppschild. Ursächlich war also ein Dauerschwingbruch an der durch das Schweißen strapaziertesten Stelle des Gabelholms, sicher nicht einzelne zu heftige Bremsmanöver.
Klar, unsere Kombination (200er Scheibe, Tandem, Leichtbaugabel bis maximal 180mm und mit Gewichtsbeschränkung) war maximalst unglücklich, Welten weg von der Spezifikation. Aber mit so einer Live-Erfahrung im Hinterkopf hält man sich deutlich eher an die Herstellervorgaben.
P.S.: Eine andere Leichtbaugabel habe ich zum Glück vor einem (Durch-)Bruch entsorgt. Sie wurde mit 180er-Scheibe betrieben und auch da bildete sich besagter Riss direkt oberhalb der Schweißnaht der Scheibenbremsaufnahme. Und das war an meinem Alltagsrad, nicht am Tandem.
Was ich für mich mitgenommen habe: Wenn man die Gabel durch eine Scheibenbremse derart heftig belasten will, dann gehört da eine Steckachse rein. Leichtbau ist an der Stelle fehl am Platz und solange man es nicht unbedingt muss, besser etwas sachter beim Bremsen.