Re: Auswirkung hoher Zahnzahlen auf Hinterradnabe

Posted by: Anonymous

Re: Auswirkung hoher Zahnzahlen auf Hinterradnabe - 01/29/21 09:37 AM

Also meine Frage war noch theoretisch, ist einfach ein Gedankenspiel in Zusammenhang mit der Auswahl einer neuen Kassette für mein 1x8 Stadtrad (39 : 11-28).

Das Stichwort Pinion - Überlastung Hinterachse war ein Anstoß für meine Überlegung. Außerdem, dass heutige 1x-Antriebe mit mittler Kettenblattgröße betrieben werden (müssen - um noch genug schnelle Gänge zu behalten), da sollte das belastungsmäßig eigentlich in der Konstruktion bedacht sein. Die haben doch auch inzwischen Steckachse und ein paar mm mehr Breite usw.
Dagegen tauchten hier aber öfter Fäden auf, wo die Montage großer Ritzel (36, z.T. bis 42 mit Schaltwerkverlängerungsadaptern) in Kombination mit kleinen Kettenblättern (22, 20) diskutiert wurde - auf den üblichen Naben. Natürlich wird dann auch die Grenze erreicht, wo man zu langsam wird und die Balance verliert. Aber davor womöglich auch ein Schaden an der HR-Achse bei Extrembelastung (und die ist ja gegeben, wenn man mit voller Kraft und 100 kg einen sehr steilen Anstieg angeht).

Auch die Gefahr einer Achsverbiegung sehe ich dann. "Früher" gab es ja oft 1x3 oder 1x5 Kettenschaltungen. Da war die Schraubkassette noch schmal, Schräglauf gering, es ging halbwegs (die Ketten waren aber nicht so seitenflexibel - bei 1x5 schon spürbar).

Bei meinem Stadtrad habe ich es so gelöst, dass die Kettenlinie etwas näher zum großen Ritzel liegt, meine beiden Lieblingsgänge ziemlich genau in Linie und die schweren und selten benutzten Gänge etwas mehr Schräglauf haben. Keinerlei Probleme mit abspringender Kette!

@Biotom: wäre interessant zu wissen, was für ein Kettenblatt Du da gefahren bist.