Re: Ultimatives Reiserad

Posted by: Anonymous

Re: Ultimatives Reiserad - 10/29/20 06:52 AM

Ich fahre eine Dauerläuferstraßenrad mit Riemen für Alltag, Touren und Reisen mit besten Erfahrungen. Der Leichtlauf wird durch Reduktion übertriebener Riemenspannung erreicht. Der geschlossene Riemen mit absolut fluchtenden Scheiben und der Kettenstrebenlänge bilden ein System (Gates Belt Calculator), an dem nicht rumimprovisiert werden kann. Das Ding läuft perfekt, aber genau nur so und nicht anders. Das ist nichts für die Weltreise.
Ein anderes Rad im Bestand ist ein MTB mit Speedhub und modifiziertem Chainglider. Das funktioniert sehr gut für Schlamm und Dreck, was ich nie mit offenem Riemenantrieb machen würde. Aber ist zu filigran für die Weltreise und entfällt somit auch.
Somit Speedhub mit offener Kette. Bei 150kg+ stellt sich die Frage, ob man genügend stabile, verschiebbare Ausfallenden oder Exzenter-Tretlager bekommt. Wenn nicht, dann sind wir beim Kettenspanner. Das ganze ist zwar ein echter Scheixxx und wird nur von einer kompletten Kettenschaltung getoppt, aber wenn man auf Weltreise gehen will, ist es eventuell besser so. Selbst fahren, würde ich das nie.
Hydraulische Scheibenbremsen sind heute eigentlich einfacher als V-Brakes, mechanische Scheibenbremsen oder gar die HS11/33 und arbeiten auch nicht die Felgen auf. Vorausgesetzt man hat sich zu Hause einmal der Übung unterzogen, eine solche Bremse mindestens in Griff, Leitung und Zange zu zerlegen, leerlaufen zu lassen, wieder zusammen zu schrauben und neu zu befüllen. Selbst wenn man extra nur eine Spielbremse zum kompletten, dann zerstörungsbehafteten Zerlegen und Üben sich beschafft, ist man mit unter 20€ dabei
Die höherwertigen funktionieren ganz ähnlich.