Posted by: tomrad
Re: Erfahrungsbericht: Idworx Off Rohler 2014-2020 - 09/15/20 07:24 PM
In Antwort auf: BaB
Da bin ich doch froh, dass ich die meisten Reparaturen an unseren Rädern selber vornehme.
Geht mir auch so

Aber es war ein steiniger Weg dorthin. Gut, um Plattfüße und gerissene Bremszüge an den ollen Weinmannbremsen habe ich mich schon vor Jahrzehnten gekümmert.
Irgendwann war es mir zu blöd, wegen Ketten- und Zahnkranzwechsel zum Händler zu gehen.
Ein wesentlicher Anstoß zum "jetzt helfe ich mir selbst" war das Versagen des früheren Koga-Händlers, eine Kurbel zu demontieren. Er meinte, dass es ein "Sicherheitsrisiko" wäre, den damals 10 Jahre alten Koga-Stahlrahmen weiter zu verwenden. Frechheit! Ich bestellte mir dann den Rosewerkzeugkoffer für € 50 und mir gelang die Demontage der besagten Kurbel (was mühsam war, weil der Händler das Gewinde zerkratzt hatte

Nach und nach wurden die Reparaturen anspruchsvoller bis hin zum Gabeltausch aufgrund des unwilligen und/oder inkompetenten Idworxhändlers.
Klar wurden mir auch frühere Verarschungen bewusst wie der Kauf eines Neurads mit von Anfang an defekten Gewindesteuersatzes.
Offtopic:
Was mich richtig auf die Palme bringt, sind bewusste Falschaussagen ("der Schwalbe Big Ben ist der pannensicherste Reifen, den es gibt") oder das bewusste Irgendwas-daher-Schwafeln,wenn man keine Antwort weiß. Wahrscheinlich lernt man das in den Fortbildungen für Fahrradverkäufer, um auf das o.g. Beispiel mit der Pinion zurück zu kommen.
Ich bin sehr froh, dass, wenn man mal nicht weiter weiß, es für uns Fahrradfreaks dieses Forum gibt!
Allerdings ist mir auch bewusst, dass man in anderen Lebensbereichen, in denen wir kein Spezialwissen oder gegenseitige Unterstützung haben, nach wie vor Gefahr laufen,an der Nase herum geführt zu werden (Bankgeschäfte, medizinische Behandlungen, Mieten, etc, etc.)
