Re: Welche Werkstatt-Standpumpe?

Posted by: Anonymous

Re: Welche Werkstatt-Standpumpe? - 12/22/19 09:18 AM

Universalpumpe für alles funktioniert wahrscheinlich nicht. Die Dickreifenpumpe SKS-TwentyNiner mit großem 5bar-Fuß-Manometer (auch mit schlechten Augen leicht ablesbar) und gut funktionierendem Multivalve-Kopf (da ständig Wechsel zwischen AV, SV und DV notwendig) ist für Reifendrücke ab 0,5bar bis 4bar bestens geeignet. Bei 5bar muss der Kolben (38mm!) bereits mit knapp 60kg gedrückt werden, was die Pumpe schon gefährdet (ich selbst kann das gar nicht drücken). Niemand sollte versuchen, seine 100kg auf die Pumpe zu werfen, um damit 8,5bar zu bringen. Diese Pumpe ist NUR für die Werkstatt und NUR für Reifen bis etwa 4bar bequem und sinnvoll.
Unterwegs ist eine leichte, ältere Handpumpe Topeak-The-Mt.-MasterBlaster (.... was für Namen) ohne Manometer (AV und SV). Mit 24mm-Kolben lassen sich die 5bar mit ungefähr 23kg noch drücken. Also auch nichts für höhere Drücke, insbesondere weil das Teil keinen Schlauchanschluß hat, man mit den hohen Kräften direkt am Ventil rummacht und hoffentlich nicht abrutscht. Aber für MTB-/Breit-Reifen guter Kompromiss zwischen nicht zu kleinem Kolben und noch betätigbar.
Für die Federelemente braucht es halt eine eigene Pumpe, z.B. die SKS-MSP mit 12mm-Kolben (gibt es wohl schon um die 10 Jahre im Programm). Damit lassen sich 5bar mit nur noch 5,8kg drücken und 10bar sind kein Problem. Natürlich nur noch AV und spezielle Ventilanschlüsse mit Schlauch für die kleinen Luftkammern in den Federelementen. Völlig sinnlos, damit einen MTB-/Breit-Reifen zu füllen. Vielleicht ein Rennradreifen, aber der hat ja kein AV.