Posted by: cterres
Re: Nabendynamo, 24 Speichen und Backpacking - 12/16/19 06:14 PM
Ja, die gibts. Die liegt dann kurzzeitig bei 80:20, es sei denn der Fahrer rutscht mit dem Hintern über das Hinterrad. Es besteht sonst nämlich auch die Gefahr eines Sturzes. Also kann der Fahrer aktiv die Belastung vorne verringern.
Der vergleichsweise geringe Anstieg ist aber kein Problem für die Speichen. Interessanter ist die Seitenverwindung. Die ist bei verringerter Anzahl der Speichen tendenziell höher. Dagegen steht aber die breitere, steife, geschweisste Alufelge und das Speichenmuster. Idealerweise zweifach oder dreifach gekreuzt. Zudem werden auch Flachspeichen verwendet, die durch ihre Ausrichtung die Seitenverwindung erschweren.
Was eine Speiche killt, ist eine Lastspitze oder mehrere davon. Die treten durch Unebenheiten auf.
Eine heutige, kaltgeschmiedete, einzelne Speiche nimmt eine Zuglast von bis zu 150kg auf. Jeweils eine Gruppe von vier Speichen (die gerade oberhalb der Nabe verlaufen) trägt das einzelne Laufrad und dessen Last. Um zu große Lastwechsel zu verhindern, sind Speichen vorgespannt. Das sind zwischen 80 und 120kg je Speiche.
Das Laufrad kann also ohne Probleme im Stand mehr Last tragen als andere beteiligte Komponenten. 400kg wären für Nabenlager, Gabel, Rahmen und Reifen weit über deren Belastungsgrenze.
Fährt man nun aber über einen Stein, einen Ast, in ein Schlagloch oder Vergleichbares, erhöht sich die Last kurzzeitig in Form einer Lastspitze um ein Vielfaches (G-Kraft) und diese Spitze bringt Speichen zum Brechen. Dann wirken bei einem 1cm hohen Hindernis etwa 10G und damit statt der 38kg im Stand auf einen Teil der Speichen eine Lastspitze von 380kg. Die würde keinen Schaden verursachen.
Erst eine höhere Grundlast oder natürlich eine größere Aufprallwucht würden das Material brechen lassen. Dementsprechend sind dann mehr und damit enger zusammen tragende Speichen kräftiger. Dann kann die Last mitunter von bis zu sechs Speichen aufgefangen werden.
Wichtiger ist jedoch, das die Speichen in einem Laufrad möglichst gleichmäßig und möglichst hoch vorgespannt werden, um die Lastwechsel durch Drehung des Laufrades möglichst gering zu halten. Und das man diese Vorspannung der Speichen regelmäßig überprüft und erhält.
Der vergleichsweise geringe Anstieg ist aber kein Problem für die Speichen. Interessanter ist die Seitenverwindung. Die ist bei verringerter Anzahl der Speichen tendenziell höher. Dagegen steht aber die breitere, steife, geschweisste Alufelge und das Speichenmuster. Idealerweise zweifach oder dreifach gekreuzt. Zudem werden auch Flachspeichen verwendet, die durch ihre Ausrichtung die Seitenverwindung erschweren.
Was eine Speiche killt, ist eine Lastspitze oder mehrere davon. Die treten durch Unebenheiten auf.
Eine heutige, kaltgeschmiedete, einzelne Speiche nimmt eine Zuglast von bis zu 150kg auf. Jeweils eine Gruppe von vier Speichen (die gerade oberhalb der Nabe verlaufen) trägt das einzelne Laufrad und dessen Last. Um zu große Lastwechsel zu verhindern, sind Speichen vorgespannt. Das sind zwischen 80 und 120kg je Speiche.
Das Laufrad kann also ohne Probleme im Stand mehr Last tragen als andere beteiligte Komponenten. 400kg wären für Nabenlager, Gabel, Rahmen und Reifen weit über deren Belastungsgrenze.
Fährt man nun aber über einen Stein, einen Ast, in ein Schlagloch oder Vergleichbares, erhöht sich die Last kurzzeitig in Form einer Lastspitze um ein Vielfaches (G-Kraft) und diese Spitze bringt Speichen zum Brechen. Dann wirken bei einem 1cm hohen Hindernis etwa 10G und damit statt der 38kg im Stand auf einen Teil der Speichen eine Lastspitze von 380kg. Die würde keinen Schaden verursachen.
Erst eine höhere Grundlast oder natürlich eine größere Aufprallwucht würden das Material brechen lassen. Dementsprechend sind dann mehr und damit enger zusammen tragende Speichen kräftiger. Dann kann die Last mitunter von bis zu sechs Speichen aufgefangen werden.
Wichtiger ist jedoch, das die Speichen in einem Laufrad möglichst gleichmäßig und möglichst hoch vorgespannt werden, um die Lastwechsel durch Drehung des Laufrades möglichst gering zu halten. Und das man diese Vorspannung der Speichen regelmäßig überprüft und erhält.