Re: Neue Entwicklungen beim Radreisen

Posted by: Keine Ahnung

Re: Neue Entwicklungen beim Radreisen - 03/06/17 08:34 AM

In Antwort auf: irg

Tja, da scheiden sich die Geister! Die einen werden dir zweifelsfrei nachweisen, dass du, da du seit 10 Jahren keinem Trend mehr gefolgt bist, trotz deines stundenlangen Radelns disqualifiziert bist. Ich gehöre zu den anderen, die sagen: Setz dich rauf und fahr los! Und pfeif auf die neuesten Trends, wenn sie dich nicht interessieren.


dafür

Trends zu verfolgen ist gut. Man muss ihnen aber nicht folgen zwinker . Insbesondere sollte man zu seinen Überzeugungen stehen und sich nicht zu schnell beirren lassen. Falk z. B. hat sicherlich recht, wenn er die Vorteile der Scheibenbremse propagiert. Sei aber versichert, dass Du auch mit einer normalen V-Bremse oder einer hydraulischen Felgenbremse hervorragend über die Runden kommen wirst. Man sollte bei der Ausstattung der Räder unterscheiden zwischen "sehr empfehlenswert" (z. B. überhaupt eine Gangschaltung zu haben, wenn es ins hüglige Gelände geht, auch wenn es Leute gibt, die einem weis machen wollen, dass man das auch mit einem Single-Speed-Fahrrad machen könnte), "vorteilhaft" (z. B., um bei der Gangschaltung zu bleiben, eine hohe Gangzahl - heute wohl zumindest "24 Gänge") und "nice-to-have" (evtl. eine robuste Rohloff-Schaltung, gute Federung - aber alles eben auch nach individuellem Geschmack). Im Wesentlichen entscheidend sind hier der Einsatzzweck (Weltreise oder Weser-Radweg), das persönliche Budget und wieder der persönliche Geschmack.

Für das eigentliche Radreisen würde ich sagen: "Auf das Rad setzen und fahren! Wenn es dann Spaß gemacht hat, war es richtig!" Natürlich gibt es hier "Trends". So werden hier gerne "organisierte" Radreisen angeboten oder Kombinationen aus Schiffsfahrten und Radetappen usw. Diesen Trends kann man folgen, man kann aber auch so fahren, wie man es vor 10 oder 20 oder 30 Jahren gemacht hat.