Posted by: Anonymous
Re: Brooks Ledersattel Erfahrungen - 12/09/15 09:29 AM
Oje, Sattelempfehlungen sind etwa so riskant wie Anlageberatung. Traue ich mich nicht.
Fahre aber zwei B17S (also die Damenversion!), obwohl selbst schmal und leicht. Es hat einfach von Anhieb nach Selle-/SQlab-xyz (siehe oben) gepasst.
Der erste war ein reiner Versuchsballon als Sonderangebot bei Stadler (45€?) und in hellbraun-honig (furchtbar). Entgegen aller Regeln sofort mit Lederöl von innen behandelt - nein eigentlich getränkt (mindestens 3 Esslöffel). Weiterhin gleich die Flanken nach Löchern mit Schnursenkeln zusammengebunden (wie einige Sattelmodelle ab Werk). Die honigbraune Lackschicht wurde innerhalb eines Tages von innen unterwandert, komplett aufgelöst und ließ sich mit einem Lappen abwischen - besser konnte es nicht gehen. Übrig blieb ein dunkelbraunroter-naturfarbener Sattel der farblich optimal paßt. Weiterhin war das Ding von Anfang an bis in die letzte Ecke eingeölt.
Einfahren war kein Thema, da er von Anfang an gut passte, nun nach einigen Jahren nur geringe Anpassungen im Bereich der Sitzknochen. Im ersten Jahr mußten die Hosen das zuviel Öl wieder als dem Leder saugen, dann war das auch erledigt. Der Versuchsballon hat sich schnell als die optimale Lösung herausgestellt. Bisher kein Nachspannen, die Sattelmitte liegt etwa 6mm tiefer als die Linie Sattelnase - Heckteil (Lineal drüberlegen). Daher auch die Frage an die anderen, ab wann "Durchhängen" beginnt?
Fahre aber zwei B17S (also die Damenversion!), obwohl selbst schmal und leicht. Es hat einfach von Anhieb nach Selle-/SQlab-xyz (siehe oben) gepasst.
Der erste war ein reiner Versuchsballon als Sonderangebot bei Stadler (45€?) und in hellbraun-honig (furchtbar). Entgegen aller Regeln sofort mit Lederöl von innen behandelt - nein eigentlich getränkt (mindestens 3 Esslöffel). Weiterhin gleich die Flanken nach Löchern mit Schnursenkeln zusammengebunden (wie einige Sattelmodelle ab Werk). Die honigbraune Lackschicht wurde innerhalb eines Tages von innen unterwandert, komplett aufgelöst und ließ sich mit einem Lappen abwischen - besser konnte es nicht gehen. Übrig blieb ein dunkelbraunroter-naturfarbener Sattel der farblich optimal paßt. Weiterhin war das Ding von Anfang an bis in die letzte Ecke eingeölt.
Einfahren war kein Thema, da er von Anfang an gut passte, nun nach einigen Jahren nur geringe Anpassungen im Bereich der Sitzknochen. Im ersten Jahr mußten die Hosen das zuviel Öl wieder als dem Leder saugen, dann war das auch erledigt. Der Versuchsballon hat sich schnell als die optimale Lösung herausgestellt. Bisher kein Nachspannen, die Sattelmitte liegt etwa 6mm tiefer als die Linie Sattelnase - Heckteil (Lineal drüberlegen). Daher auch die Frage an die anderen, ab wann "Durchhängen" beginnt?