Re: Schwalbe M. Racer 30mm vs 35mm, Randonneur

Posted by: derSammy

Re: Schwalbe M. Racer 30mm vs 35mm, Randonneur - 11/03/15 01:48 PM

In Antwort auf: Falk
Du musst aber Deinen Haushalt nach linienführungsbedingten Geschwindigkeitseinbrüchen nicht wieder aus dem Stand losbrechen. Mal ehrlich, Drängelgittern begegne ich tagtäglich sehr selten. Die sind erst dann ein Ärgernis, wenn ich am Wochenende oder an sonstigen freien Tagen unterwegs bin.

Haushalt? Ich habe nur aufgezählt, dass meine typische Radelsituation eben nicht jene mit ausschließlich Geradeauslauf ist. Drängelgitter habe ich zwei faktisch nicht vermeidbare auf meinem Arbeitsweg, S-Kurven auf den benutzungspflichtigen Radwegabschnitten gibts auch zuhauf. Und mein Arbeitsweg geht nun mal durch die Innenstadt, mit den dort üblichen Kreuzungen ohne "grüne Welle". Am ehesten klappt das mit der Beharrung noch bei Ausfahrten. Auf Flussradwegen kann man in der Tat manchmal kilometerlang geradeaus laufen lassen.

In Antwort auf: Falk

Vor allem geht es um den Unterschied zwischen 30 und 35 Millimetern Reifenbreite. Um den wirklich zu spüren, muss man schon eine reinrassige Mimose sein.

Stimmt, den Unterschied sollte im Blindtest vielleicht gerade mal Nordisch merken. lach

In Antwort auf: Falk

Das Überwinden der Fahrwiderstände bei gleichbleibender Geschwindigkeit ist genau der Beharrungszustand. Dass die Zugkraft zwischen den Totpunkten und der 90°-Stellung schwankt, ist systembedingt und in den Totpunktstellungen wirkt die Masseträgheit ausgleichend. Das bei hohen umlaufenden Massen sogar noch besser, man könnte es Schwungradeffekt nennen.

Naja, das mit dem Schwungradeffekt halte ich für herbeigebastelt. Im Prinzip stört dich eine sich leicht zeitlich-periodisch ändernde Geschwindigkeit ja nicht, eine Notwendigkeit zu einer Glättung durch ein Schwungrad besteht nicht. Auch der Energiespiechereffekt in einem Schwungrad (wie experimentell wohl in diversen Fahrzeugen des ÖPNV eingesetzt), hast du am Rad ja nicht.