Posted by: panta-rhei
Re: erstes Reiserad - 09/15/15 05:58 PM
In Antwort auf: hawiro
In Antwort auf: Falk
[ ... ]Jedenfalls brauche ich für mein Wohlbefinden weder die seltsame Bremsgriffhaltung [ ... ]
Mach' bitte mal ein kleines Experiment: Schließ' die Augen, hebe deine Arme nach vorne, halte sie dort locker (!) und mach' die Augen wieder auf. Du wirst erstaunt sein. Und Du brauchst das Ergebnis des Experiments auch niemandem zu verraten.


In Antwort auf: hawiro
Rennbügel haben aus meiner Sicht einen anderen Nachteil. Auf Strecken durch die Wildnis würde ich mir so ein Teil nie an ein Rad schrauben, mit dem ich die Reise mache, weil man durch den schmalen Lenker im Gelände einfach deutlich weniger Kontrolle über das Rad hat (z.B. bei seitlichen Schlägen). Wenn die Fahrt aber hauptsächlich über geteerte Wege oder glatte Waldautobahnen führt, kann man einen Rennbügel durchaus in Erwägung ziehen.
Das finde ich nun wieder gar nicht. Hatte an meinem T400 einen Nitto, der mit 45cm gut Schulterbreite hatte. Bin damit auch schon Gebirgspisten wie das da https://lh3.googleusercontent.com/-1dbjh...42/P8290081.JPG gefahren und fand das jetzt nicht schlechter als mit einer (deutlich breiteren) Brezel. Froglegs als Zubehör waren bei steilen Abfahrten ganz gut.
Für Langstreckenradler in 3. Weltländer - denen ich, passende Geometrie vorausgesetzt, am Ehesten zu nem (Nitto Randoneur o.ä) Rennlenker raten würde, ergibt sich ein anderer Aspekt: Rennlenker mit V-Brakes und MTB-Schaltung ist eine ziemlich exotische Kombo und entfernt sich "brockenmässig" ziemlich vom internationalen "Schrotto-MTB-Standard". Das sollte man sich gut überlegen. Für eine deutlich bessere Ergonomie (falls man da empfindlich ist s.o.) jedoch lohnenswert.