Posted by: Nordisch
Re: Hydraulische Shimano-Bremsen mischen? - 04/28/15 10:04 PM
Zum Einbremsen gehört anscheinend auch das Ausgasen organischer Beläge von vielen Herstellern:
http://www.bike-magazin.de/service/bike_wissen/service-einbremsen-von-scheibenbremsen/a20337.html
BBB soll bei seinen organischen Belägen laut dem Artikel dieses Ausgasen vorweg nehmen.
Hier wäre demzufolge ein Einbremsmanöver nicht nötig.
Mit schlechteren Bremsen wird man zudem die Bremsbeläge (egal welcher Art) länger an am Reibpartner lassen müssen und dieses stärker Erhitzen und so auch eher Fading durch Überhitzung der Bremsflüssigkeit erzeugen können. Daher bietet auch hier eine kräftigere Bremse mit der man zielgenau bei steilen Abfahrten anbremsen kann Vorteile.
Wie gesagt wir reden hier von ca. 25-50 Prozent mehr Bremsweg im Neuzustand. Man sollte also es nicht gleich probieren sich mit frischen Bremsen und reichlich Gepäck einen Alpenpass herunterzustürzen.
Dann lieber Einbremsvorgänge kontrollierbarer ohne Gepäck bei moderatem Gefälle oder halt über langes Einfahren in der Stadt, wobei man jedoch den erthöhten Bremsweg einkalkulieren muss und bei organischen Belägen teils mit sehr hohen Verschleiß rechnen muss, weil man die Temperatur zur Ausgasung nie erreicht hat.
Nicht ausgegaste organische Beläge wurden auch binnen einens Crossrennen fast gänzlich vernichtet. Der Fahrer, der zum Anfang des Rennens noch einen frühen/ordentlichen Druckpunkt hatte, konnte am Ende des Rennes den Hebel bis zum Lenker durchziehen.
Einen befreundeten Fahrer nerven ebenfalls die häufigen Nachtstellarbeiten der Pads, die er an seiner mechanischen Disbremse mit organischen Belägen vornehmen muss. Rund um Greifswald gibt halt kaum Gefälle, wo man sie entsprechend heiß werden lassen kann.
http://www.bike-magazin.de/service/bike_wissen/service-einbremsen-von-scheibenbremsen/a20337.html
BBB soll bei seinen organischen Belägen laut dem Artikel dieses Ausgasen vorweg nehmen.
Hier wäre demzufolge ein Einbremsmanöver nicht nötig.
Mit schlechteren Bremsen wird man zudem die Bremsbeläge (egal welcher Art) länger an am Reibpartner lassen müssen und dieses stärker Erhitzen und so auch eher Fading durch Überhitzung der Bremsflüssigkeit erzeugen können. Daher bietet auch hier eine kräftigere Bremse mit der man zielgenau bei steilen Abfahrten anbremsen kann Vorteile.
Wie gesagt wir reden hier von ca. 25-50 Prozent mehr Bremsweg im Neuzustand. Man sollte also es nicht gleich probieren sich mit frischen Bremsen und reichlich Gepäck einen Alpenpass herunterzustürzen.
Dann lieber Einbremsvorgänge kontrollierbarer ohne Gepäck bei moderatem Gefälle oder halt über langes Einfahren in der Stadt, wobei man jedoch den erthöhten Bremsweg einkalkulieren muss und bei organischen Belägen teils mit sehr hohen Verschleiß rechnen muss, weil man die Temperatur zur Ausgasung nie erreicht hat.
Nicht ausgegaste organische Beläge wurden auch binnen einens Crossrennen fast gänzlich vernichtet. Der Fahrer, der zum Anfang des Rennens noch einen frühen/ordentlichen Druckpunkt hatte, konnte am Ende des Rennes den Hebel bis zum Lenker durchziehen.
Einen befreundeten Fahrer nerven ebenfalls die häufigen Nachtstellarbeiten der Pads, die er an seiner mechanischen Disbremse mit organischen Belägen vornehmen muss. Rund um Greifswald gibt halt kaum Gefälle, wo man sie entsprechend heiß werden lassen kann.