Re: Fragen zu geplantem neuem Rad

Posted by: redfalo

Re: Fragen zu geplantem neuem Rad - 03/13/15 02:37 PM

In Antwort auf: Deul
Also wenn du alle 4 Wochen ne neue Kette brauchst, alle 8 Wochen ne neue Kassette und alle 12 Wochen ein neues Kettenblatt dann siehtst Du das mit dem Alltagsbetrieb anders.


Wie hoch ist denn deine Fahrleistung? 2000km im Monat, das gesamte Jahr durch? Respekt! Bei solch einem Pensum auf einem Rad würde ich auch über eine Rohloff nachdenken.

In Antwort auf: Falk
Zitat:
Und wartungsmäßig auch nicht soooo viel pflegeleichter: Ölwechsel alle 5000km..... Eine gute Kettenschaltung würde ich durchaus in Erwägung ziehen.

Nur ist der deutlich einfacher als ein Kettenwechsel an einer versifften Kettenschaltung und noch dazu ist er problemlos rauszuzögern. Wenn Kette breit, dann Fahrt ende.


Mit den richtigen Ketten (Wippermann Connex mit dem super-leicht zu öffnenden kettenschloss) dauert der Kettenwechseln an meinem Rennrad 2 Minuten. Und meine Kettenschaltungen sind nicht vesifft.

In Antwort auf: Falk
Könnte es sein, dass Du einfach mit Kettenschaltung aufgewachsen und darauf geprägt bist?


Nö. Ich bin bis 16 ausschließlich Nabenschaltungen gefahren. Mein erstes Kettenschaltungsrad war "Das Rad" der Fahrradmanufaktur um 1990, und der VSF-Verkäufer musste einige Überzeungsarbeit leisten. Heutzutage lege ich rund die Hälfte meiner 12000km im Jahr mit einem Nabenschaltungsrad (Brompton) zurück.

Ich habe nix grundsätzliches gegen Nabenschaltungen, und sehe bei bestimmten Anwendungsgebieten auch klare Vorteile der Rohloff. Am Liegerad hat mich zum Beispiel die Möglichkeit, im Stand schalten zu können, begeistert.

Ich würde nur empfehlen, sich ein klares Bild über den Anwendungsweck des Rades und die Vor- und Nachteile verschiedener Ausstattungsoptionen zu überlegen. Bei einem Alltagsrad würde ich mich persönlich klar gegen die Rohloff entscheiden; und bei einem Asphalt-Reiserad ebenfalls.