Posted by: Anonymous
Re: Trets von Hase - 08/23/04 08:57 AM
Hi Katja,
wir sind wieder da, etwas früher als geplant, aber die Gewitter in Dänemark/ Schweden haben mir nicht so gut gefallen wie das geniale Wetter die 15 Tage davor
; zudem vermisste Florian mit einem Mal seine Eisenbahn und war von einer Heimreise nicht mehr abzubringen
.
Ja, das Trets war dabei, aber ein eindeutiges Urteil kann ich nicht geben. Florian war begeistert, hat aber noch wenig mitgetreten. Auf Aufforderung allerding schon, dann konnte ich den Unterschied auch deutlich merken. Besonders hilfreich beim Erklimmen der steilen Rampe aufs obere Autodeck der Stena-Fähre von Göteborg nach Kiel auf der Heimreise. Wir sind auf jeden Fall längere Etappen gefahren, das Trets ist eben leichter als der Chariot und natürlich auch viel windschnittiger
.
Schwierig ist es mit dem Schlafen. Wir kommen i.d.R. erst am späten Vormittag auf den CP los, zudem schläft Florian beim Zelten eindeutig weniger als zuhause. Die Folge: nach spätestens einer Stunde Fahrt, oftmals nur nach 20 Minuten ist er so müde, dass er einschläft. Nun aber Pause machen??? Es hat etwas gedauert, bis ich mithilfe eines in die Gurte geklemmten Nackenhörnchens eine Technik entwickelt hatte, dass sein Kopf nicht im Laufe des Mittagsschläfchens immer mehr zur Seite Richtung Schutzbleche rutschte...
Schwierig war für mich auch der Gepäcktransport, denn all das Zeug auf einem Rad unterzubringen, erschien mir unmöglich, musste aber doch irgendwie... . Es ging letztendlich, indem ich den Packsack mit Isomatten und Schlafsäcken an der Lehne des Trets festzurrte. Folge: Ein durchgewetzter Packsack an Reisetag 2, da mir der Packsack etwas abgerutscht war und während der Fahrt auf dem Zahnkranz aufsaß
...
Wenn die Fotos fertig sind, stelle ich mal ein Bild ein, eigentlich ist die Fuhre unbeschreiblich. Was mir fehlte, war die Möglichkeit des klassischen Kinderanhängers, alles mal eben unterwegs reinwerfen zu können, Wassersack, Einkauf, Waschlappen., Fotoapparat. Diesmal musste alles irgendwie festgezurrt werden. Das Gepäckproblem ist aber sicher geringer, wenn man zu zweit reist und die x Gepäckstücke auf zwei Räder verteilen kann.
Meine Kritikpunkte am Trets (werde ich auch an Hase weitergeben):
Keine Gepäckbefestigungsmöglichkeiten, man könnte extra Packsäcke für die Lehne kaufen, die aber nicht wasserdicht sind. Als Möglichkeit stelle ich mir einen Gepäckträger hinter der Lehne vor, wie ich ihn am Antrotech gesehen habe.
Keinerlei Öse o.ä. für Beleuchtung. Ich hatte vor dem Kauf nicht darauf geachtet, hatte aber ähnlich wie bei klassischen Kinderanhängern Schlaufen erwartet, in die man ein CatEye einhängen kann. Nix.
Normale Pedalen. Die Pedalenvariante, wie Peter oben beschrieb, sollte meiner Meinung nach serienmäßig dran sein, Kinder brauchen sie auf jeden Fall. Ich hatte sie nicht, schlief Flo ein, band ich seine Füße mit Packriemen am Pedal fest .
Kein Reflektoren, die sehr gute Abdeckung der Speichenräder müsste mit Aufklebern ergänzt werden.
Öffnung in der Abdeckung der Räder für das Ventil sehr klein, Köpfe von Standpumpen passen nicht hinein, ich merkte es gerade noch kurz vor Abreise und nahm eine alte Pumpe mit.
Für uns war es für eine Trets-Reise eigentlich noch zu früh. Florian hat die Mindestgröße gerade überschritten (1 m), so hatte man im Räderwerk in Hannover schon Kurbelverkürzer angebaut, damit er überhaupt an die Pedalen kam. So war es gut, dass wir uns für den dänischen Abschnitt der NorthSeaCycleRoute entschieden hatten (die - aber das gehört eigentlich in einen anderen Thread - auf der Originalstrecke wegen der weichen Oberflächen für uns zu 75 % nicht zu befahren war) und nicht für die Lofoten (oder für Canada
).
So viel für jetzt. Erst einmal zu Ende auspacken.
wir sind wieder da, etwas früher als geplant, aber die Gewitter in Dänemark/ Schweden haben mir nicht so gut gefallen wie das geniale Wetter die 15 Tage davor


Ja, das Trets war dabei, aber ein eindeutiges Urteil kann ich nicht geben. Florian war begeistert, hat aber noch wenig mitgetreten. Auf Aufforderung allerding schon, dann konnte ich den Unterschied auch deutlich merken. Besonders hilfreich beim Erklimmen der steilen Rampe aufs obere Autodeck der Stena-Fähre von Göteborg nach Kiel auf der Heimreise. Wir sind auf jeden Fall längere Etappen gefahren, das Trets ist eben leichter als der Chariot und natürlich auch viel windschnittiger

Schwierig ist es mit dem Schlafen. Wir kommen i.d.R. erst am späten Vormittag auf den CP los, zudem schläft Florian beim Zelten eindeutig weniger als zuhause. Die Folge: nach spätestens einer Stunde Fahrt, oftmals nur nach 20 Minuten ist er so müde, dass er einschläft. Nun aber Pause machen??? Es hat etwas gedauert, bis ich mithilfe eines in die Gurte geklemmten Nackenhörnchens eine Technik entwickelt hatte, dass sein Kopf nicht im Laufe des Mittagsschläfchens immer mehr zur Seite Richtung Schutzbleche rutschte...
Schwierig war für mich auch der Gepäcktransport, denn all das Zeug auf einem Rad unterzubringen, erschien mir unmöglich, musste aber doch irgendwie... . Es ging letztendlich, indem ich den Packsack mit Isomatten und Schlafsäcken an der Lehne des Trets festzurrte. Folge: Ein durchgewetzter Packsack an Reisetag 2, da mir der Packsack etwas abgerutscht war und während der Fahrt auf dem Zahnkranz aufsaß

Wenn die Fotos fertig sind, stelle ich mal ein Bild ein, eigentlich ist die Fuhre unbeschreiblich. Was mir fehlte, war die Möglichkeit des klassischen Kinderanhängers, alles mal eben unterwegs reinwerfen zu können, Wassersack, Einkauf, Waschlappen., Fotoapparat. Diesmal musste alles irgendwie festgezurrt werden. Das Gepäckproblem ist aber sicher geringer, wenn man zu zweit reist und die x Gepäckstücke auf zwei Räder verteilen kann.
Meine Kritikpunkte am Trets (werde ich auch an Hase weitergeben):
Keine Gepäckbefestigungsmöglichkeiten, man könnte extra Packsäcke für die Lehne kaufen, die aber nicht wasserdicht sind. Als Möglichkeit stelle ich mir einen Gepäckträger hinter der Lehne vor, wie ich ihn am Antrotech gesehen habe.
Keinerlei Öse o.ä. für Beleuchtung. Ich hatte vor dem Kauf nicht darauf geachtet, hatte aber ähnlich wie bei klassischen Kinderanhängern Schlaufen erwartet, in die man ein CatEye einhängen kann. Nix.
Normale Pedalen. Die Pedalenvariante, wie Peter oben beschrieb, sollte meiner Meinung nach serienmäßig dran sein, Kinder brauchen sie auf jeden Fall. Ich hatte sie nicht, schlief Flo ein, band ich seine Füße mit Packriemen am Pedal fest .
Kein Reflektoren, die sehr gute Abdeckung der Speichenräder müsste mit Aufklebern ergänzt werden.
Öffnung in der Abdeckung der Räder für das Ventil sehr klein, Köpfe von Standpumpen passen nicht hinein, ich merkte es gerade noch kurz vor Abreise und nahm eine alte Pumpe mit.
Für uns war es für eine Trets-Reise eigentlich noch zu früh. Florian hat die Mindestgröße gerade überschritten (1 m), so hatte man im Räderwerk in Hannover schon Kurbelverkürzer angebaut, damit er überhaupt an die Pedalen kam. So war es gut, dass wir uns für den dänischen Abschnitt der NorthSeaCycleRoute entschieden hatten (die - aber das gehört eigentlich in einen anderen Thread - auf der Originalstrecke wegen der weichen Oberflächen für uns zu 75 % nicht zu befahren war) und nicht für die Lofoten (oder für Canada

So viel für jetzt. Erst einmal zu Ende auspacken.