Ich hatte mal eine Mitbewohnerin, Nedizinstudentin und Abi mit 1,0. Das mit dem Kettenschräglauf und dem Schalten an zwei Hebeln ist nie etwas geworden. Ich glaube, da muss man einfach nachgeben.
Weder gute Noten noch ein Medizinstudium (das schon gar nicht

) bezeugen technische Begabung und Verständnis. Da habe ich anscheinend in meiner Familie Glück gehabt

. Aber Du hast schon recht, eine wartungsarme und einfach zu bedienende Nabenschaltung ist wohl die bessere Wahl für den "Alltagsradler" (keine Abwertung!). Selbst das ist keine Garantie für richtige Nutzung. Einer Bekannten, die auch absolut nicht mit der Kettenschaltung zurecht kam, habe ich eine 8-Gang-Nabenschaltung in ihrem Fahrrad eingebaut. Leider musste ich feststellen, dass die dennoch nicht schaltete, sondern schon an kleinen Steigungen (und bei uns gibt es hier tatsächlich nichts, was den Namen "Berg" verdient) abgestiegen ist, um zu schieben (Alter: Mitte 40). Es ginge da so schwer zu treten. Mein vorsichtiger Hinweis auf die Schaltung führte zur Bemerkung: "Das ist mir zu umständlich, das kurze Stück kann ich ja auch schieben."