Posted by: Gio
Re: Eine Frage an die "Selbst-Einspeicher" - 01/20/15 04:03 PM
In Antwort auf: Mike42
Das war eigentlich nur als Anhaltspunkt und Hinweis gemeint, dass man auch ohne Tensiometer ziemlich schnell merkt, wenn es genug bzw. ein bisschen zu viel ist. Mit einer halben oder vielleicht ganzen Umdrehung weniger ist man im richtigen Bereich.
Von Jobst Brandt, einem der Gurus der amerikanischen Laufradbauer und Buchautor zum Thema, gibt es die Empfehlung, man solle das Rad so stramm aufbauen, bis es beginnt zu 'chippen', also plötzlich die Form zu verlieren und wie ein Kartoffechip auszusehen. Dann wieder etwas Spannung rausnehmen und voilá, die optimale Speichenspannung ist gefunden.
Für mich ist das Vorgehen etwas zu rustikal.
Und damit niemand sich das Buch von Brandt kaufen muss hier noch meine Empfehlung für Leute, die sich über das Thema schlau machen wollen.
Roger Mussons PDF für Laufradbauer.
In Antwort auf: Mike42
Ich hab meine Mavic OpenPro mit 1350N auf der Antriebsseite eingespeicht. Sonst bin ich auf der gegenüberliegenden Seite einfach nicht auf vernünftige Werte (700N) gekommen (Und ja, das Laufrad läuft mittig). Insofern frage ich mich, wie man mit nur 900N ein haltbares Hinterrad aufbauen soll.
Gar nicht. Die Angaben von Mavic zur maximalen Speichenspannung kann man nur als Hinweis darauf verstehen, daß sie nicht willens sind für ihre Produkte einzustehen.
700 N sind aber auch schon recht viel. Man kommt links auch mit weniger aus.