Posted by: felixs
Re: Kaufberatung Trekkingrad - 12/12/14 05:01 PM
Von den genannten Rädern kenne ich das VSF T300, welches ich seit zwei Jahren als Alltags- und Reiserad fahre (ca. 8000km, mein Arbeitsweg ist recht kurz.) Bin damit äußerst zufrieden und könnte mir für den genannten Zweck kaum etwas besseres vorstellen. Größter Vorteil für mich ist die für mich absolut passende Rahmengeometrie und die angenehm weiche, aber für mein Empfinden nicht schwammige Fahrweise. Außerdem hat das Rad eine gute Spurstabilität, was leider nicht bei allen Rädern so ist. 780 E dafür ist ein toller Preis, da ist dann noch locker Geld für einen Frontträger drin. Vorausgesetzt natürlich, Dir passt der 47er-Rahmen (könnte ein bißchen knapp werden?). Deore reicht völlig, Alivio wahrscheinlich auch. Alles oberhalb Deore (oder gar schon Alivio?) bringt eigentlich keine entscheidenden Vorteile. Bin häufiger Deore, Alivio und SLX gefahren, alles sehr ok und kaum Unterschiede, wenn es vernünftig eingestellt ist. Sogar Acera schein ok zu sein, bin ich bisher aber nur als Mix gefahren.
Aber zwei (eigentlich drei) Punkte, die auch für andere Räder relevant sind.:
- Neuerdings gefallen mir Räder mit Rennlenker besser, aber da wird es mit berggängiger Übersetzung (unbedingt nötig am Reiserad) schwierig, umständlich und potentiell teuer. Apropos berggängige Übersetzung: Wenn Du ein Rad von der Stange kaufst, lass Dir sofort das kleinste Kettenblatt vorn (normalerweise 26er) gegen ein kleinstmögliches (normalerweise 22er) tauschen. Das macht sehr viel aus und spart Dir an vielen Steigungen das absteigen.
- Falk hat, was die Scheibenbremsen angehen, wohl recht. Das ist sinnvoll. Die Magura Felgenbremsen sind eigentlich an einem Reiserad unfug, weil Felgenabrieb und nicht selbst reparierbar. Da wären V-Brakes besser, die haben nur Felgenabrieb. Am Alltagsrad, also ständig mehr oder weniger in Werkstattsnähe, ist die Wartungsproblematik nicht schlimm. Bleibt der Felgenabrieb, der nervt. Bei den Maguras kommt erschwerend hinzu, dass man nur eine Seite aushängen kann, falls ein Steinchen oder ähnliches im Gummi hängt muss man schlimmstenfalls das Rad ausbauen. Oder man lässt es sein, bremst es raus und hat den entsprechend fiesen Verschleiss. Ansonsten sind die Maguras super. Dosierbarkeit ist toll, Griffigkeit lässt sich gezielt einstellen, Funktioniert sehr zuverlässig (das ist der andere Punkt: Die Wahrscheinlichkeit, das was kaputt geht, ist nicht sehr hoch.)
Aber zwei (eigentlich drei) Punkte, die auch für andere Räder relevant sind.:
- Neuerdings gefallen mir Räder mit Rennlenker besser, aber da wird es mit berggängiger Übersetzung (unbedingt nötig am Reiserad) schwierig, umständlich und potentiell teuer. Apropos berggängige Übersetzung: Wenn Du ein Rad von der Stange kaufst, lass Dir sofort das kleinste Kettenblatt vorn (normalerweise 26er) gegen ein kleinstmögliches (normalerweise 22er) tauschen. Das macht sehr viel aus und spart Dir an vielen Steigungen das absteigen.
- Falk hat, was die Scheibenbremsen angehen, wohl recht. Das ist sinnvoll. Die Magura Felgenbremsen sind eigentlich an einem Reiserad unfug, weil Felgenabrieb und nicht selbst reparierbar. Da wären V-Brakes besser, die haben nur Felgenabrieb. Am Alltagsrad, also ständig mehr oder weniger in Werkstattsnähe, ist die Wartungsproblematik nicht schlimm. Bleibt der Felgenabrieb, der nervt. Bei den Maguras kommt erschwerend hinzu, dass man nur eine Seite aushängen kann, falls ein Steinchen oder ähnliches im Gummi hängt muss man schlimmstenfalls das Rad ausbauen. Oder man lässt es sein, bremst es raus und hat den entsprechend fiesen Verschleiss. Ansonsten sind die Maguras super. Dosierbarkeit ist toll, Griffigkeit lässt sich gezielt einstellen, Funktioniert sehr zuverlässig (das ist der andere Punkt: Die Wahrscheinlichkeit, das was kaputt geht, ist nicht sehr hoch.)