Posted by: Anonymous
Bruchmechanik - 05/26/02 04:30 PM
Nun mal sehen ob ich`s noch hinbekomme.
Eine Schwächung des Rohrs durch zum Bleistift eine Bohrung führt zu inhomogenen Spannungszuständen in der verbleibenden Querschnittsfläche (Spannungsspitzen am Kerbgrund). Dies kann man sich auch gut klar machen indem man sich Kraftlinien hinzudenkt - man wird feststellen, dass sich diese an der Bohrung verdichten. Selbst wenn der verbleibende Querschnitt jetzt noch ausreichend dimensioniert ist, so das er der dynamischen Wechselbelastung ( Zug/Druck ev. Torsion am Rohr) standhält - die Dauerschwingfestigkeit (bzw. Standzeit) ist im Eimer. Die "Vorspannung" des Materials im Kerbbereich (Mittelspannung wenn man ruhig auf dem Bock sitzt und nur rollt) geht klar auf Kosten der Streckgrenze (Grenze bis zu der noch ohne bleibende Deformation belastet werden kann). Sprich der Elastische Bereich bis zum Bruch wird kleiner. Durch das ständige Schwingspiel - gerade nahe des Tretlagerbereiches kommt es so leichter zum Überschreiten der Streckgrenze und erst zur Kaltverfestigung im Kerbgrund und alsbald zur Ausbildung eines Mirkrorisses. Dieser wandert nun mit jedem Schwingspiel oberhalb der kritischen Rißausbreitungswiderstandes durch den verbleibenden Restquerschnitt. Abhängig nun von der Bauteildicke, ob das Rohr dies verkraftet oder nicht. Wenn infolge des allmählichen Risswachstums der Querschnitt soweit vermindert worden ist, dass der Restquerschnitt die auftretende Belastung nicht mehr schlucken kann kommt es schließlich zu Restbruch. Schaut man sich dann die Bruchflächen an, kann man deutlich die Stadien des Bruchs ananlysieren. Also wenn`s noch aussergewöhnlich lange hält wars`s wohl dem entsprechend überdimesioniert und bestimmt kein Leichtbauteil.
Interessant auch das sich Kerben nur im dynamisch bleasteten Teile negativ auswirken, ja im statischen quasi zu einer Festigkeitsteigerung führen können.
Eine Schwächung des Rohrs durch zum Bleistift eine Bohrung führt zu inhomogenen Spannungszuständen in der verbleibenden Querschnittsfläche (Spannungsspitzen am Kerbgrund). Dies kann man sich auch gut klar machen indem man sich Kraftlinien hinzudenkt - man wird feststellen, dass sich diese an der Bohrung verdichten. Selbst wenn der verbleibende Querschnitt jetzt noch ausreichend dimensioniert ist, so das er der dynamischen Wechselbelastung ( Zug/Druck ev. Torsion am Rohr) standhält - die Dauerschwingfestigkeit (bzw. Standzeit) ist im Eimer. Die "Vorspannung" des Materials im Kerbbereich (Mittelspannung wenn man ruhig auf dem Bock sitzt und nur rollt) geht klar auf Kosten der Streckgrenze (Grenze bis zu der noch ohne bleibende Deformation belastet werden kann). Sprich der Elastische Bereich bis zum Bruch wird kleiner. Durch das ständige Schwingspiel - gerade nahe des Tretlagerbereiches kommt es so leichter zum Überschreiten der Streckgrenze und erst zur Kaltverfestigung im Kerbgrund und alsbald zur Ausbildung eines Mirkrorisses. Dieser wandert nun mit jedem Schwingspiel oberhalb der kritischen Rißausbreitungswiderstandes durch den verbleibenden Restquerschnitt. Abhängig nun von der Bauteildicke, ob das Rohr dies verkraftet oder nicht. Wenn infolge des allmählichen Risswachstums der Querschnitt soweit vermindert worden ist, dass der Restquerschnitt die auftretende Belastung nicht mehr schlucken kann kommt es schließlich zu Restbruch. Schaut man sich dann die Bruchflächen an, kann man deutlich die Stadien des Bruchs ananlysieren. Also wenn`s noch aussergewöhnlich lange hält wars`s wohl dem entsprechend überdimesioniert und bestimmt kein Leichtbauteil.
Interessant auch das sich Kerben nur im dynamisch bleasteten Teile negativ auswirken, ja im statischen quasi zu einer Festigkeitsteigerung führen können.