Posted by: tirb68
Re: Karkasse gerissen - 05/06/14 02:14 PM
Ich finde es schon richtig den Hersteller darüber zu informieren. Schließlich möchte man ja nicht, dass der Fehler mit ins nächste Produkt übernommen wird, womit man dann wieder in der Pampa steht.
Das Forum ist genau der richtige Ort dafür. Die Leute sind gewarnt und Conti weiß, dass sie ein Problem haben.
Es würde mich nicht wundern, wenn einige Entwicklungsingenieure gar nicht böse über eine derartige Diskussion sind. Schließlch stehen sie den "HierKannManNoch20CentSparen-Typen" gegenüber und müssen ihre Konzepte verteidigen. Ohne Fehlermeldung und eine passende Statistik ist das oft ein ermüdender Kampf.
Ich habe mal eine eigene Theorie aufgestellt, was da wohl passiert sein könnte. Ob sie richtig ist, sei mal dahin gestellt...
Conti hat den Belag pannensicherer gemacht. Dadurch ist er dicker geworden. Der nun dickere Belag ist mit einer feineren Gewebeschicht aus Fasern und Draht verbunden, die die Kräfte weiterleitet und auch die Spannungen aufnimmt. Zwischen dem "dicken Belag" und der "dünnen Schicht" muss es "etwas" geben, dass die Walkarbeit, die duch den Abrollvorgang entsteht, in die dünne Schicht einleitet.
Dieses "Etwas" scheint nicht zu funktionieren. mMn entstehen in dem Übergang zusätzliche "Scherspannungen", die man bei der Auslegung der dünnen Wände vorher nicht bedacht hat. Das Material reißt entweder an der schwächsten Stelle, also am starken Querschnittsübergang neben der dicken Schicht, oder die Karkasse schafft es noch die Spannungen weiter zu leiten. Dann gibt es eine Riss am Ende der Karkasse, nahe dem Draht.
Vermutlich wurde aus Gewichtsgründen an dem Übergang gespart, oder auch aus 20cent-Gründen, je nachdem.
Rausfinden werden wir das wohl hier nicht. Dafür gibt es halt noch die anderen bereits genannten Fehlerquellen, die man da rausnehmen müsste.
Wenn es am Ende einen Reifen gibt, mit dem man risslos um die Welt kommt, können bis auf die 20Centler alle zufrieden sein.
Nur dass Conti an die Einsender der fehlerhaften Produkte Schwalbereifen verschickt, ist wohl eher nicht zu erwarten
Gruß
Brit
Das Forum ist genau der richtige Ort dafür. Die Leute sind gewarnt und Conti weiß, dass sie ein Problem haben.
Es würde mich nicht wundern, wenn einige Entwicklungsingenieure gar nicht böse über eine derartige Diskussion sind. Schließlch stehen sie den "HierKannManNoch20CentSparen-Typen" gegenüber und müssen ihre Konzepte verteidigen. Ohne Fehlermeldung und eine passende Statistik ist das oft ein ermüdender Kampf.
Ich habe mal eine eigene Theorie aufgestellt, was da wohl passiert sein könnte. Ob sie richtig ist, sei mal dahin gestellt...
Conti hat den Belag pannensicherer gemacht. Dadurch ist er dicker geworden. Der nun dickere Belag ist mit einer feineren Gewebeschicht aus Fasern und Draht verbunden, die die Kräfte weiterleitet und auch die Spannungen aufnimmt. Zwischen dem "dicken Belag" und der "dünnen Schicht" muss es "etwas" geben, dass die Walkarbeit, die duch den Abrollvorgang entsteht, in die dünne Schicht einleitet.
Dieses "Etwas" scheint nicht zu funktionieren. mMn entstehen in dem Übergang zusätzliche "Scherspannungen", die man bei der Auslegung der dünnen Wände vorher nicht bedacht hat. Das Material reißt entweder an der schwächsten Stelle, also am starken Querschnittsübergang neben der dicken Schicht, oder die Karkasse schafft es noch die Spannungen weiter zu leiten. Dann gibt es eine Riss am Ende der Karkasse, nahe dem Draht.
Vermutlich wurde aus Gewichtsgründen an dem Übergang gespart, oder auch aus 20cent-Gründen, je nachdem.
Rausfinden werden wir das wohl hier nicht. Dafür gibt es halt noch die anderen bereits genannten Fehlerquellen, die man da rausnehmen müsste.
Wenn es am Ende einen Reifen gibt, mit dem man risslos um die Welt kommt, können bis auf die 20Centler alle zufrieden sein.
Nur dass Conti an die Einsender der fehlerhaften Produkte Schwalbereifen verschickt, ist wohl eher nicht zu erwarten

Gruß
Brit