Posted by: Uwe Radholz
Re: Neues Reiserad - 01/09/14 11:34 PM
In Antwort auf: HyS
Was geht und was sinnvoll ist sind zwei paar Schuhe. Gute Tibeter bewältigen tausende Kilometer ohne einen einzigen Schritt nur mit Niederwerfungen. Einzig ein Schürze und zwei kleine Brettchen für die Hände sind ihre Ausrüstung. So kommt man auch voran und der Erleuchtung näher, viel Spaß.

Wenn es der Erleuchtung dient......
Da kann ich nicht wirklich mitreden, bin unerleuchtet und werde es bleiben.
Wenn es der Wunsch ist, ich nehme jetzt mal die Gigantin Waltraut, den Himalaja, das Eis des Baikal und weiß der Teufel was für extreme Weltgegenden zu befahren, und das mit V-Brakes von Shimano, dann ist es sehr wohl sinnvoll.
Und wenn das der klassische Autoritätsbeweis ist, ok, dann ist er es halt. Aber auch die anderen von mir Verlinkten blamieren die Analogie mit verwirrten Gläubigen auf der Suche nach Transzendentem.
Nochmal, was für eine Radreise wirklich und vollkommen unverzichtbar gebraucht wird, ist der Fahrer/die Fahrerin und sowas wie Sehnsucht im Herzen. Und es ist überhaupt nicht, wie Du es mal geschrieben hast, so, dass man ein Rad aufwärts der 1.000 Euronen braucht. Auch keine Scheibenbremsen. Es braucht einfach Typen wie Waltraut oder die Tastings Travels. Oder auch Vitali, der mit so einem schrägen Damenrad an der Ostsee unterwegs war.
Und um noch mal auf das Thema zurück zu kommen, wenn für Waltraut V-Brake ok waren, dann sind sie es für so ziemlich jeden von uns. Und damit schreibe ich nicht darüber, ob sie besser bremsen oder nicht.