Posted by: soma
Re: Wildes Campen/Zelten - 05/31/13 03:41 PM
Ich mache seit über 30 Jahren Urlaubsreisen mit dem Rad. Bis vor drei Jahren bin ich immer ohne Zelt, nur mit Schlafsack und Isomatte gefahren.
Die wenigsten Erfahrungen habe ich in Deutschland gemacht. Die meisten Erfahrungen beziehen sich auf Italien, Österreich, Schweiz, Frankreich, Spanien, Irland.
In diesen ca. 800 Nächten im Freien habe ich niemals eine Strafe bezahlt. Geschätzte 10 Mal wurde ich in der Nacht geweckt und musste meinen Schlafplatz räumen.
Dabei gab es auch wieder nette Erlebnisse.
Einmal musste mich die Stadtpolizei in Italien wecken, da ich - bei strömenem Regen - in einem überdachten Hauseingang (ca. 3m breit, aber eben 'privato') gelegen bin. Die Polizisten zeigten mir dann einen trockenen Platz, der 'publico' war und an dem ich schlafen konnte.
Am nächsten Tag blieb ich wegen Dauerregen in dem Ort. Nachmittags in einer Bar stand auf einmal ein Bier vor mir, das ich nicht bestellt hatte - einer der Polizisten der letzten Nacht war in zivil in die Bar gekommen und hat sich, als er mich entdeckte, für seine Pflichterfüllung der letzten Nacht entschuldigt.
Was mir auf all den Reisen aufgefallen ist, ist, dass man in Deutschland von Passanten eher schief angeschaut wird, als im südlichen Ausland. Da ist es mir schon sehr oft passiert, dass mir einer meiner 'Nachbarn' in der Früh, als ich meine Sachen zusammen packte, einen Kaffee brachte und reges Interesse an der Art meines Reisens zeigte.
Die wenigsten Erfahrungen habe ich in Deutschland gemacht. Die meisten Erfahrungen beziehen sich auf Italien, Österreich, Schweiz, Frankreich, Spanien, Irland.
In diesen ca. 800 Nächten im Freien habe ich niemals eine Strafe bezahlt. Geschätzte 10 Mal wurde ich in der Nacht geweckt und musste meinen Schlafplatz räumen.
Dabei gab es auch wieder nette Erlebnisse.
Einmal musste mich die Stadtpolizei in Italien wecken, da ich - bei strömenem Regen - in einem überdachten Hauseingang (ca. 3m breit, aber eben 'privato') gelegen bin. Die Polizisten zeigten mir dann einen trockenen Platz, der 'publico' war und an dem ich schlafen konnte.
Am nächsten Tag blieb ich wegen Dauerregen in dem Ort. Nachmittags in einer Bar stand auf einmal ein Bier vor mir, das ich nicht bestellt hatte - einer der Polizisten der letzten Nacht war in zivil in die Bar gekommen und hat sich, als er mich entdeckte, für seine Pflichterfüllung der letzten Nacht entschuldigt.

Was mir auf all den Reisen aufgefallen ist, ist, dass man in Deutschland von Passanten eher schief angeschaut wird, als im südlichen Ausland. Da ist es mir schon sehr oft passiert, dass mir einer meiner 'Nachbarn' in der Früh, als ich meine Sachen zusammen packte, einen Kaffee brachte und reges Interesse an der Art meines Reisens zeigte.