Posted by: Andi
Re: ist es eigentlich normal... - 02/11/04 07:24 AM
Zwischen "nicht alles gefallen lassen" und dem (meiner Meinung nach) mutwilligen Eskalieren einer Situation ist oftmals nicht so besonders viel Trennendes....
Deine Ansichten bezüglich "Selbstverteidigung im Straßenverkehr" in allen Ehren, aber bei einigen Deiner Ausführungen, liebe(r) teuthoidea, kann ich persönlich nur den Kopf schütteln. Klar darf oder sollte man sich nicht alles gefallen lassen, aber Dein Wahlspruch in Bezug auf Deinen Beitrag zu diesem Thema könnte man mit den Worten "Der Klügere gibt nur solange nach, bis er der Dümmere ist" umfassen. Ob diese Einstellung allerdings gesund für Dich ist oder auch von anderen geteilt wird, wage ich zu bezweifeln.
Sind wir doch mal ehrlich: Stell Dir vor, Du wirst von einem Autofahrer geschnitten und lässt dann Deinen Frust durch Beschimpfungen (vor Gericht gerne als "Beleidigung" (StGB § 185) bezeichnet) und Tritte gegen die Autotür (auch unter der Rubrik "Sachbeschädigung" (StGB §§ 303 ff ) bekannt) aus, die Situation eskaliert und ihr beide habt euch in der Wolle. Würdest Du gegen mein Auto treten, hättest Du keine Fluchtmöglichkeiten mehr...zumindest bis Du Deine Sichtweise der Polizei erläutern könntest. Und denkst Du, daß Polizei oder Richter Deine Art der Selbstjustiz als gerechtfertigt ansehen würden ?
Für mich als sowohl Auto- als auch Radfahrer ist das Problem mehr der zunehmende Egoismus in unserer Gesellschaft, der gerade auch im Straßenverkehr dazu führt, dass mehr die Ellenbogen als der Kopf gebraucht werden, um von A nach B zu kommen - und das ist für mich der falsche Weg. Würde jeder mal etwas zurückstecken und nicht immer knallhart auf Konfrontationskurs gehen, könnte man einiges im Umgang miteinander verbessern. Also heißt das für mich, dass ich mit mir anfange und jeden Tag versuche, im Straßenverkehr auch mal für andere mitzudenken. Allein das eigene Beispiel kann manchmal auch andere dazu bewegen, selbst mal was am Verhalten zu ändern.
Viele (weltverbessernde
) Grüße
Andi
Deine Ansichten bezüglich "Selbstverteidigung im Straßenverkehr" in allen Ehren, aber bei einigen Deiner Ausführungen, liebe(r) teuthoidea, kann ich persönlich nur den Kopf schütteln. Klar darf oder sollte man sich nicht alles gefallen lassen, aber Dein Wahlspruch in Bezug auf Deinen Beitrag zu diesem Thema könnte man mit den Worten "Der Klügere gibt nur solange nach, bis er der Dümmere ist" umfassen. Ob diese Einstellung allerdings gesund für Dich ist oder auch von anderen geteilt wird, wage ich zu bezweifeln.
Sind wir doch mal ehrlich: Stell Dir vor, Du wirst von einem Autofahrer geschnitten und lässt dann Deinen Frust durch Beschimpfungen (vor Gericht gerne als "Beleidigung" (StGB § 185) bezeichnet) und Tritte gegen die Autotür (auch unter der Rubrik "Sachbeschädigung" (StGB §§ 303 ff ) bekannt) aus, die Situation eskaliert und ihr beide habt euch in der Wolle. Würdest Du gegen mein Auto treten, hättest Du keine Fluchtmöglichkeiten mehr...zumindest bis Du Deine Sichtweise der Polizei erläutern könntest. Und denkst Du, daß Polizei oder Richter Deine Art der Selbstjustiz als gerechtfertigt ansehen würden ?
Für mich als sowohl Auto- als auch Radfahrer ist das Problem mehr der zunehmende Egoismus in unserer Gesellschaft, der gerade auch im Straßenverkehr dazu führt, dass mehr die Ellenbogen als der Kopf gebraucht werden, um von A nach B zu kommen - und das ist für mich der falsche Weg. Würde jeder mal etwas zurückstecken und nicht immer knallhart auf Konfrontationskurs gehen, könnte man einiges im Umgang miteinander verbessern. Also heißt das für mich, dass ich mit mir anfange und jeden Tag versuche, im Straßenverkehr auch mal für andere mitzudenken. Allein das eigene Beispiel kann manchmal auch andere dazu bewegen, selbst mal was am Verhalten zu ändern.
Viele (weltverbessernde

Andi