Posted by: Martina
Re: ist es eigentlich normal... - 02/06/04 03:41 PM
Hi Siggi,
auch unsere Standesvertretung hat halt nicht immer recht
auch unsere Standesvertretung hat halt nicht immer recht

Zitat:
. Das Fahrrad ist darüberhinaus schnell. Im innerstädtischen Bereich wird das Fahrrad auf den oft nur 3 - 5 km langen Anfahrtswegen zum Arbeitsplatz von keinem anderen Verkehrsmittel übertroffen
Mein Arbeitsweg ist laut map24.de 76 Autokilometer lang (Bahnkilometer weiss ich nicht, dürften eher mehr sein). Davon gehe ich ca 0,7 km zu Fuß, fahre 2 km Fahrrad und nehme für den Rest die Bahn. Fahrrad fahren tue einzig und allein aus dem angesprochenen Grund: es geht am schnellsten.
Schleichwege gibt es soweit ich weiss keine und sie würden auch dem Prinzip Zeit zu sparen widersprechen. Meine Strecke geht die meiste Zeit stur geradeaus und ist genau deshalb mit dem Fahrrad recht flott zurückzulegen. Wäre sie sehr verwinkelt, würde ich eventuell zu Fuß gehen für die bessere Wahl halten.
Zitat:
Mit etwas Kondition und einem guten Rad lassen sich Strecken von etwa 12 - 15 km in ungefähr einer halben Stunde zurücklegen.
Dies halte ich für eine dieser ärgerlichen Übertreibungen des ADFC. Ich schaffe definitiv keinen Dreissiger-Schnitt und einen 24er auch nur über Land und mit wenigen Hügeln zwischendrin. bis Ende letzten Jahres hatte ich ca. 13 km Arbeitsweg, der war mit Bahn und zu Fuß bequem in einer halben Stunde zurückgelegt, mit dem Rad hätte ich das nie geschafft.
Zitat:
Diese Gefahren werden aber meist überschätzt
Dem stimme ich im Prinzip sogar zu. Meiner Ansicht nach werden die Gefahren aber vor allem an den falschen Stellen gesucht. Es ist gefährlich, wenn an einer von beiden Seiten nicht einsehbaren Einmündung die Vorfahrt des Radverkehrs grundsätzlich missachtet und ungebremst bis zur Sichtlinie vorgefahren wird. Auf der Straße (auch auf einer vielbefahrenen) geradeaus fahren ist dagegen in keinster Weise gefährlich.
Martina