Re: Sicherheit beim Wildzelten

Posted by: DyG

Re: Sicherheit beim Wildzelten - 09/09/09 01:26 PM

In Antwort auf: michiq_de

Mein Problem ist jedoch:
Finde ich eine einigermaßen schöne Stelle, auf die meisten der genannten Kriterien zutreffen, bin ich mir aber immer noch nicht sicher, ob ich nicht gerade DEN Treff der Dorfjugend des nächsten Dorfes erwischt habe, wo um 23:00 die Party mit Saufen, Raufen, Rauchen los gehen wird. Zumal ja die einheimische Jugend die besseren Vor-Ort-Kenntnisse hat und somit auch alle Schleichwege kennt.


Hallo Michi,

solche plätze sind manchmal trotzdem ideal: wenn du da in der nacht von montag zu dienstag zeltest kommt bestimmt niemand von der dorfjugend vorbei. und freitag und samstag kann man sich ja was ruhigeres suchen...


generell zum Thema:

es kommt sehr auf das jeweilige land drauf an und die einstellung der einheimischen. ich war grad zwei wochen in nordspanien und hab bis auf zwei nächte jede nacht wild gezeltet - überhaupt kein problem, die spanier scheinen sich manchmal eher noch drüber zu freuen...
in deutschland sieht das freilich anders aus, aber das ist ja bekannt.

außerdem braucht man sich mit einem dunkel gehaltenen zelt überhaupt keine platte machen, nachts gesehen zu werden, wenn nicht grad jemand mit suchscheinwerfer unterwegs ist. autoscheinwerfer sind bekanntlich meist geradeaus auf die straße gerichtet, und selbst wenn ein autofahrer mal in der kurve auf's zelt leuchtet, wird er das nicht sofort als solches wahrnehmen, weil er ja nicht mit dessen vorhandensein rechnet. (ich sprach nur exemplarisch von autos, weil die mit dem stärksten licht unterwegs sind.)

irgendwie finde ich das auch manchmal faszinierend irgendwo zwischen zwei dörfern oder an einem wanderweg zu zelten und dann genau zu wissen: es sind so viele leute in der nähe, aber keiner hat auch nur eine ahnung davon, dass ich grade 50m weiter übernachtet habe. zwinker
kann einem selbst im eigenen haus natürlich genauso gehen, braucht man sich ja dann keine illusionen darüber zu machen.

viele grüße, Richi