Posted by: moiino
Re: Wer ist schon mal ausgestiegen? - 04/06/09 08:15 AM
Hallo!
Ist es nicht so, dass sich viele einfach nach Veränderung sehnen?
Soll einen das wundern, bei dem Werteverfall und der Unzufriedenheit?
Ich kann nur jedem nahelegen auszusteigen, desto früher desto besser. Hat doch keinen Sinn in einem System Säule zu spielen, wenn es auf Lügen beruht. Es gibt nun mal kein unbegrenztes Wachstum. Und unser Wohlstand beruht nur auf dem Unglück anderer (Erdteile).
http://www.storyofstuff.com
Klar, meine Feststellungen zielen etwas an der Frage vorbei. Aussteiger ist für mich, wer sich neben dem Strom stellt und selber zu denken beginnt. Gegen den Strom, ist noch immer mitten drinnen. Wie man das macht? Ganz einfach: Fast jedes Haus besitzt Öffnungen, Fenster genannt. Die ganz oben, unter dem Dach eignen sich am besten, um den Fernseher sicher und unwiederbringlich zu entsorgen.
Ein möglicher erster Schritt, und mein Tipp für alle die etwas, oder sich selber, ändern wollen ohne dabei gleich in die „letzte Wildnis“, die es wohl bald nicht mehr gibt, zu flüchten.
Wir leben in einer manipulierten Welt. Und wenn es nicht ein paar wenige geben würde, die uns mit der Realität konfrontieren dann wäre es noch viel schlimmer. Die Gesellschaft braucht also Leute die außerhalb stehen, und sich nicht damit abfinden, dass Kaninchen aus erdichteten Zylindern gezogen werden.
Und wenn mir jetzt einer sagt, dass der Fernseher auch sinnvolles zeigt, dann kann ich vermutlich, gegen sein hoffentlich gutes Argument keines finden, dass alle Fernsehsüchtigen überzeugt, vom Gegenteil überzeugt. Aber man sollte bedenken, dass auch (sinnvolle) Dokumentationen über die Elefanten auf Sumatra z.B., nicht zeigen, wie viel Wald Bridgestone dort zerstört. Wegen dem Fokus und anderer Interessen ist das so.
Also, ich stehe absolut außerhalb der Gesellschaft nicht nur wenn ich verreise. Ich sehe auf meinen Reisen die Probleme unserer Gesellschaft, ich sehe unseren zerstörten Planeten, weil die Leute ihre Waschmaschine eben nicht reparieren, sondern gleich einen neue anschaffen.
Aber, auch wenn ich jetzt behaupte, dass ich außerhalb stehe, bin ich von der Gesellschaft abhängig. Weil jeder noch so Asoziale ist doch ein bisschen sozial. Und auch ich muss ab und zu arbeiten und Freunde treffen.
Aussteigen heißt für mich, sich von falschem zu verabschieden, und nichts zu machen, was sich nicht richtig anfühlt.
Als Indikator dafür, dass ich Recht habe, führe ich den Reise-Outdoor-Hype an (Es ist einer). Auch die Tatsache, wie viele Leute auf Sinnfindung sind, und die Renaissance von allen möglichen Religionen können herhalten, und meine These unterstützen. Noch ein Beispiel, der Blogger und Homepage Hype (ich hab auch einen Blog). Die Leute nützen dieses Ventil um zu zeigen, dass sie mehr sind, als nur die Arbeit die sie gut zu machen haben. Jede erwartet doch mehr von Leben, als nur die Funktionen auszuführen, die einem im Schulsystem antrainiert wurden, und wie in einem Flussdiagramm immer wieder abzuspielen sind.
Lg aus China
Ist es nicht so, dass sich viele einfach nach Veränderung sehnen?
Soll einen das wundern, bei dem Werteverfall und der Unzufriedenheit?
Ich kann nur jedem nahelegen auszusteigen, desto früher desto besser. Hat doch keinen Sinn in einem System Säule zu spielen, wenn es auf Lügen beruht. Es gibt nun mal kein unbegrenztes Wachstum. Und unser Wohlstand beruht nur auf dem Unglück anderer (Erdteile).
http://www.storyofstuff.com
Klar, meine Feststellungen zielen etwas an der Frage vorbei. Aussteiger ist für mich, wer sich neben dem Strom stellt und selber zu denken beginnt. Gegen den Strom, ist noch immer mitten drinnen. Wie man das macht? Ganz einfach: Fast jedes Haus besitzt Öffnungen, Fenster genannt. Die ganz oben, unter dem Dach eignen sich am besten, um den Fernseher sicher und unwiederbringlich zu entsorgen.
Ein möglicher erster Schritt, und mein Tipp für alle die etwas, oder sich selber, ändern wollen ohne dabei gleich in die „letzte Wildnis“, die es wohl bald nicht mehr gibt, zu flüchten.
Wir leben in einer manipulierten Welt. Und wenn es nicht ein paar wenige geben würde, die uns mit der Realität konfrontieren dann wäre es noch viel schlimmer. Die Gesellschaft braucht also Leute die außerhalb stehen, und sich nicht damit abfinden, dass Kaninchen aus erdichteten Zylindern gezogen werden.
Und wenn mir jetzt einer sagt, dass der Fernseher auch sinnvolles zeigt, dann kann ich vermutlich, gegen sein hoffentlich gutes Argument keines finden, dass alle Fernsehsüchtigen überzeugt, vom Gegenteil überzeugt. Aber man sollte bedenken, dass auch (sinnvolle) Dokumentationen über die Elefanten auf Sumatra z.B., nicht zeigen, wie viel Wald Bridgestone dort zerstört. Wegen dem Fokus und anderer Interessen ist das so.
Also, ich stehe absolut außerhalb der Gesellschaft nicht nur wenn ich verreise. Ich sehe auf meinen Reisen die Probleme unserer Gesellschaft, ich sehe unseren zerstörten Planeten, weil die Leute ihre Waschmaschine eben nicht reparieren, sondern gleich einen neue anschaffen.
Aber, auch wenn ich jetzt behaupte, dass ich außerhalb stehe, bin ich von der Gesellschaft abhängig. Weil jeder noch so Asoziale ist doch ein bisschen sozial. Und auch ich muss ab und zu arbeiten und Freunde treffen.
Aussteigen heißt für mich, sich von falschem zu verabschieden, und nichts zu machen, was sich nicht richtig anfühlt.
Als Indikator dafür, dass ich Recht habe, führe ich den Reise-Outdoor-Hype an (Es ist einer). Auch die Tatsache, wie viele Leute auf Sinnfindung sind, und die Renaissance von allen möglichen Religionen können herhalten, und meine These unterstützen. Noch ein Beispiel, der Blogger und Homepage Hype (ich hab auch einen Blog). Die Leute nützen dieses Ventil um zu zeigen, dass sie mehr sind, als nur die Arbeit die sie gut zu machen haben. Jede erwartet doch mehr von Leben, als nur die Funktionen auszuführen, die einem im Schulsystem antrainiert wurden, und wie in einem Flussdiagramm immer wieder abzuspielen sind.
Lg aus China